Sektion Soziale Ungleichheit

Aktuelles

22.05.2012

P R O T O K O L L

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte!

Am 11. Mai 2012 fand die erste Jahreshauptversammlung der ÖGS-Sektion “Soziale Ungleichheit” statt, bei der neben dem Jahresrückblick und -ausblick weitere Ideen und Pläne der Sektion diskutiert und der Sektionsrat neu gewählt wurde.  Das Protokoll findet ihr/finden Sie hier.

Auf ein produktives weiteres Sektionsjahr!

03.05.2012

H I N W E I S

Die Sektion “Soziale Ungleichheit” kommt in einem Beitrag von Werner Sturmberger im Wissenschaftsmagazin “Heureka” (Falter) vor:

http://www.falter.at/web/heureka/blog/?p=571

25.04.2012

E I N L A D U N G

Liebe Alle,
Der Sektionsrat der ÖGS-Sektion “Soziale Ungleichheit” möchte euch/Sie recht herzlich zur ersten Jahreshauptversammlung am 11.Mai 2012 am Institut für Soziologie, Uni Wien (18.00-20.00, Seminarraum 3) einladen. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen.

Das Programm der Jahreshauptversammlung ist hier zu finden.

Wir würden uns über eine rege Beteiligung sehr freuen.
Der Sektionsrat

31.03.2012

E I N L A D U N G

Liebe Alle,

Der nächste Stammtisch der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit findet am 24. April 2012 um 18.30 im Besprechungsraum (Institut für Soziologie, 4.Stock, ehemaliges Zimmer von Prof. Neckel) statt.

Wie üblich wird es wieder einen Input mit Diskussion geben. Diesmal stellt Florian Huber Teile seiner Dissertation unter dem Titel “Gentrifizierung als soziologisches Problem. Ein qualitativer Ansatz für die internationale komparative Gentrifizierungsforschung” vor.

Im Anschluss an die inhaltliche Diskussion sollen des Weiteren die anstehende Jahreshauptversammlung der Sektion (11.5.2012, 18 Uhr im Seminarraum 3 des Instituts für Soziologie) und weitere Mitmachmöglichkeiten besprochen werden.

Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen!
Der Vorstand der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

13.03.2012

C A L L   F O R   P A P E R S

Tagung: DIE GESPALTENE GESELLSCHAFT

Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf alte und neue soziale Ungleichheiten

6. Dez. 2012

Johannes Kepler Universität Linz

Aktuelle politische, medial geführte sowie wissenschaftliche Debatten über westeuropäische Gesellschaften verweisen auf wachsende Spaltungs- und Polarisierungstendenzen: Diagnostiziert werden zunehmende ökonomische Ungleichheit, verschärfte Exklusions- und Desintegrationsmechanismen sowie eine Krise des Wohlfahrts­staates. Die Bandbreite der identifizierten Probleme reicht dabei von Umbrüchen sozialer Sicherungs­systeme, neuen prekären Arbeits- und Lebenswelten, der Marginalisierung von MigrantInnen bis hin zu Abstiegs- und Positionsängsten in der sogenannten „Mitte“ der Gesellschaft.

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise und die sich abzeichnenden Krisenbewältigungsstrategien lassen eine Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltungen erwarten. Das vermehrte (Wieder-) Auftreten sozialer Bewegun­gen in den letzten Jahren und das Aufbrechen gesellschaftlicher Konflikte zeigen aber, dass die skizzierten Entwicklungen nicht so einfach hingenommen werden. Die Tagung „Die gespaltene Gesellschaft“ geht der Frage nach, wie sich die postulierten Spaltungen der Gesellschaft in der Realität manifestieren, wo ihr Ursprung liegt, welche – empirisch ablesbaren – Formen sie (u.a. in Österreich) annehmen, welche Effekte sie zeitigen und welche Perspektiven der „gespaltenen Gesellschaft“ entgegengesetzt werden können.

Neben traditionellen klassen- und schichtungstheoretisch orientierten Ansätzen sollen auch neue ungleichheitsanalytische Perspektiven insbesondere auf Geschlecht, sexuelle Orientierung, Ethnizität, Alter und Prekarität präsentiert und diskutiert werden. Abstracts zu folgenden Themen sind besonders erwünscht:

-       Neue theoretische Entwicklungen und Kontroversen der sozialwissenschaftlichen Ungleichheitsforschung (z.B. Theorien der Intersektionalität, Debatte um die „Überflüssigen“ und Prekarität, Exklusionsbegriff, Transnationalisierung sozialer Ungleichheit, neuere Klassentheorien etc.) und aktuelle Diskurse aus den speziellen Soziologien

-       Methodische und methodologische Herangehensweisen zur Erforschung von sozialer Ungleichheit

-       Mechanismen der Stratifizierung in der österreichischen Gesellschaft (z.B. Bildung, Arbeit, Gesundheit, Sozialpolitik etc.)

Abstracts zu einer der genannten Themenstellungen sollen max. 300 Wörter umfassen (inkl. Name, Anschrift, E-Mail) und können bis 31. Mai 2012 per E-Mail an ungleichheit@jku.at übermittelt werden. Die Rückmeldung seitens des Organisationsteams erfolgt bis Ende Juni.

Die Tagung wird von der Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) in Kooperation mit dem Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik und dem Institut für Soziologie, Abteilung für Theoretische Soziologie und Sozialanalysen, der Johannes Kepler Universität veranstaltet.

29.02.2012

L E S U N G

Gesichter der Armut – Eine belletristische und soziologische Lesung mit Alban Knecht und Ines Kratzmüller

Donnerstag, 15.März 2012, 19.00, Lhotzkis Literaturbuffet (Rotensterngasse 2,1020 Wien)

Ein Soziologe und eine Schauspielerin laden zu einem literarischen Rundgang durch die verschwiegene Welt der Armut. “Historische“ literarische Texte (Jack London, Robert Neumann, Ulrich Bräker u.v.a.) werden mit aktuellen Biographien kontrastiert. Und dazu gibt’s Musik – ist aber trotzdem nicht die „fröhliche Armut“…

Mit musica povera von Raimund Brander
Lesung: Alban Knecht/Ines Kratzmüller

17.01.2012

E I N L A D U N G

Da sich wieder einmal Gelegenheit zum allgemeinen Austausch, für fachliche Diskussionen und zum Knüpfen sozialer Beziehungen bieten soll, wollen wir zum Stammtisch der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit einladen.

Um neben dem Sozialen auch das Fachliche nicht zu vernachlässigen, möchten wir ab sofort allen Teilnehmenden die Gelegenheit bieten, aus ihrem eigenen Arbeitsbereich zu berichten. Erwünscht sind Präsentationen konkreter Forschungsprojekte ebenso wie die Diskussion von Problemen, die sich aus der laufenden Forschungspraxis ergeben (z.B.  im Rahmen von Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten).

Alban Knecht wird dieses neue Format mit einem Diskussionsanreiz zu Ressourcen- und Capability-Ansatz  in der Analyse sozialer Ungleichheit eröffnen.

Wann? Dienstag, 24.1.2012, 18.00, Besprechungsraum (Institut für Soziologie, 4.Stock, ehemaliges Zimmer von Prof. Neckel)

26.11.2011

D I S K U S S I O N

“Der öffentliche Raum als umkämpftes Terrain. Urbane Soziale Ungleichheit – Marginalisierung – Integration”

16. Dezember, 18.00-20.00 Uhr (Museumsquartier, Quartier21, Raum D, QDK, Museumsplatz 1, 1070 Wien)

Mit: Andrea Breitfuss (kon:text; Gebietsbetreuung 11. Bezirk), Udo Häberlin (Stadt Wien, MA 18),

Barbara Holub (transparadiso) und  Elke Rauth (dérive – Zeitschrift für Stadtforschung)

Was bedeutet städtische Öffentlichkeit heute und welchen Einfluss nehmen Privatisierung, Kommerzialisierung, Festivalisierung oder auch Musealisierung auf die Integrationsfunktion städtischer Teilräume? Diese Fragen bilden die Basis für die Auseinandersetzung mit der Diskrepanz zwischen vernachlässigten öffentlichen Stadträumen und jenen, die durch geplante oder ungeplante Aufwertungsprozesse im Fokus der (medialen) Öffentlichkeit stehen. Die Frage von Authentizität und Inszenierung wird dabei insbesondere im Kontext von Inklusions- und Exklusionsprozessen diskutiert, die im öffentlichen Raum wirksam werden. Doch was kann und muss dieser vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Strukturwandels eigentlich noch leisten? Welche Akteursgruppen erheben Ansprüche darauf? Ist die Frage nach den Aneignungsmöglichkeiten und somit der Integration
marginalisierter Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund zunehmender Kommodifizierung ohnehin bereits obsolet geworden? Wie geht die Stadtplanung mit diesen Problematiken um? Wo verortet sich dabei die Kunst und welche Rolle spielen künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum?

Eine Veranstaltung der Sektion „Soziale Ungleichheit“ der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS); in Kooperation mit dem ISRA (Technische Universität Wien)

Präsentation von Udo Häberlin (pdf)

Links:

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008045.pdf

http://www.soz.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_soziologie/Personen/Institutsmitglieder/Reinprecht/Reinprecht_Ergebnisbericht_SozialeDynamik.pdf

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008097.pdf

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008139.pdf

http://htu.at/~haeberlin/raum/schottentor.pdf

25.11.2011

A U F R U F

Vor knapp einem Jahr wurde die ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit gegründet.

Im Laufe des Jahres haben wir viele Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Vernetzungsmöglichkeiten organisiert. Einige seien hier kurz erwähnt: (1) die Podiumsdiskussion zur “Mitte der Gesellschaft”, (2) der Workshop zu “Intersektionalität”, (3) der Vortrag zu “sozialen Klassen im ethnischen Kontext” von Prof. Max Haller (4) der Ungleichheitsstammtisch und (5) das offene Sektionsplenum. Ende 2011 findet desweiteren eine Diskussionsveranstaltung zum “öffentlichen Raum als umkämpftes Terrain” statt. Auch für 2012 sind bereits einige Veranstaltungen und inhaltliche Beiträge geplant.

Da in knapp 2 Wochen die Jahresversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie stattfindet, würden wir uns freuen, wenn sich möglichst viele noch zu einer Mitgliedschaft in unserer Sektion bereit erklären (Die Liste der derzeitigen Mitglieder ist hier zu finden: http://sozialeungleichheit.wordpress.com/mitgliedschaft/).

Eine Mitgliedschaft in unserer Sektion kostet nichts und ist auch nicht an die Mitgliedschaft in der ÖGS gebunden (diese ist trotzdem wünschenswert). Auch Nicht-SoziologInnen können Mitglieder in der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit werden. Jedes Mitglied unterstützt uns bereits mit der Hergabe seines/ihres Namens in unserer Arbeit. Aktive Mitarbeit in der Sektion ist demnach keine Pflicht bei der Mitgliedschaft – wir freuen uns allerdings sehr über Interesse/Bereitschaft an Mitarbeit. Die nächste Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln bietet sich beispielsweise am 24.01.2012 ab 18.00 beim zweiten Ungleichheitsstammtisch.

Wenn ihr/Sie bereit seid/sind Mitglied in der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit zu werden und unsere Arbeit aktiv oder passiv zu unterstützen, bitten wir um ein kurzes Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com. Bitte geben Sie/gebt in der Email die folgenden Daten an: Name, Institution/Wohnort, ÖGS-Mitgliedschaft: ja/nein.

08.11.2011

V O R T R A G

Die sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu. Zur Erklärung der Einkommensungleichheit im internationalen Kontext

Prof. Max Haller, Uni Graz

ORT: Seminarraum 2 (Campus, Hof 1, Lageplan)
ZEIT: Dienstag, 22.11.2011 (18:15 – 19:45)

Die Theorie und Forschung zu sozialer Schichtung hat die ethnische Differenzierung vielfach ausgeklammert, obwohl zwischen ihnen offenkundig vielfach ein enger Zusammenhang besteht. Im Zuge der Globalisierung wird vielfach argumentiert, dass der Nationalstaat als Rahmen für soziologische Forschung nicht mehr adäquat sei. Diese These ist aus zwei Gründen unhaltbar: Einerseits angesichts der Tatsache, dass die Ungleichheit zwischen den Nationen in letzter Zeit abnimmt, jene innerhalb der Nationen jedoch gleich bleibt oder sogar zunimmt; andererseits aufgrund der Tatsache, dass zwischen den Nationen der Erde enorme Unterschiede im Hinblick auf die Einkommensungleichheit bestehen. Am einen Ende stehen egalitäre Nationen, wie der Wohlfahrtsstaat Schweden oder homogene Nationen, wie Japan, am anderen Ende Gesellschaften, in denen historisch ethnische Ausbeutung (Sklaverei) eine wesentliche Rolle spielte (Brasilien, Subsahara-Afrika). Im Vortrag möchte ich die Grundthesen und einige Befunde meiner laufenden Studie zu diesem Thema darstellen. Sie geht einerseits aus von einer quantitativ-kausalen Analyse makrosoziologischer Determinanten der Einkommensungleichheit; dafür wurde ein eigener Datensatz mit ca. 130 Nationen erstellt. Eine Regressionsanalyse zeigt, dass ethnische Heterogenität als solche keinen linearen Effekt auf Einkommensungleichheit hat (die zentrale These), sehr wohl jedoch massive Interaktionseffekte bestehen; es kommt darauf an, welche Stellung ethnische Minderheiten bzw. Subnationen innerhalb eines Staates haben. Im zweiten Teil der Studie wird eine Typologie von besonders charakteristischen Fällen ethnischer Schichtung entwickelt und es werden historisch-soziologische Analysen dieser Fälle durchgeführt.

Eine Veranstaltung der ÖGS Sektion “Soziale Ungleichheit” in Kooperation mit dem Institut für Soziologie (Universität Wien).

20.10.2011

W O R K S H O P

Intersektionalität – Ungleichheit in den Verhältnissen von Klasse, Rasse und Geschlecht denken

Dienstag, 22.November 2011: 16.00-18.00

Institut für Soziologie (Universität Wien)

Beschäftigte sich die klassische Ungleichheitsforschung vor allem mit der Diskriminierungsform des Klassismus, wird seit den 1970er/80er Jahren anderen ungleichheitsstiftenden Mechanismen wie Rassismus und Sexismus eine wachsende Bedeutung zugeschrieben. Doch reicht es aus, die Kategorien “Rasse”, “Klasse” und “Geschlecht” einfach additiv zusammenzudenken, um ein besseres Verständnis von den Mustern sozialer Ungleichheit zu bekommen?

Im Gegensatz zur Sozialstrukturforschung geht die Intersektionalitätsforschung davon aus, dass hinter den bestehenden Ungleichheitsstrukturen Macht- und Herrschaftsverhältnisse stehen, deren Verschränkungen es aufzuzeigen und zu hinterfragen gilt.

Im Rahmen eines 2stündigen Workshops möchten wir uns der Geschichte und dem Einsatz der Intersektionalitätsforschung (und ihrer Kritik an der

Ungleichheitsforschung) ebenso widmen, wie Fragen der intersektionellen Forschungspraxis am Beispiel der globalen Ungleichheitsforschung.

Wir bitten um Anmeldung bis 31.10.2011 per Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com. Hinweise zu etwaigen Vorkenntnissen in der Intersektionalitätsforschung sind erwünscht. Bei erfolgter Anmeldung senden wir den Reader zum Workshop zu.

18.10.2011

Bildungsungleichheit revisited – aktuelle Befunde zu Ursachen und Wirkungen in Österreich und der ganzen Welt

Auch wenn der Zugang zu Bildung als Menschenrecht weitgehend akzeptiert ist, bestehen enorme Unterschiede hinsichtlich des Bildungsstandes, sowohl innerhalb eines Landes als auch zwischen den Volkswirtschaften.

Einladung zur Präsentation zweier Diplomarbeiten gefördert durch das Netzwerk Wissenschaft der AK Wien

am 17.11.2011 um 18:00 in der Bibliothek der AK Wien, Prinz Eugen Straße 20 – 22, 1040 Wien

Das Netzwerk Wissenschaft der AK Wien sieht sich als Brücke der Arbeiterkammer zu wissenschaftlichen Institutionen sowie zu (Nachwuchs-)WissenschafterInnen, um die politischen Zielsetzungen der Arbeiterkammer auf einer breiteren gesellschaftlichen Ebene zu verankern. Ausgewiesenes Ziel ist der Aufbau oder/und die Vertiefung einer Zusammenarbeit mit KooperationspartnerInnen aus dem Bereich der Wissenschaft, indem – unter anderem – wissenschaftliche Abschlussarbeiten gefördert werden. Die hier vorgestellten Arbeiten aus den Disziplinen Ökonomie und Soziologie zum Thema „Bildungsungleichheiten“ wurden als besonders förderungswürdig angesehen und sollen im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Darüber hinaus gibt es im Anschluss die Möglichkeit, bei Brot und Wein mehr über das Netzwerk Wissenschaft zu erfahren.

Es präsentieren

Petra Sauer (WU Wien): Bildungs(un)gleichheit und Wirtschaftswachstum“

Die Arbeit von Petra Sauer zeigt anhand der Berechnung von Bildungs-Gini-Koeffizienten für 138 Länder über einen Zeitraum von 1950 bis 2010 wie sich Bildungs(un)gleichheiten über die Welt verteilen. Darüber hinaus zeigt ihr Beitrag, dass die wohlfahrtssteigernden Effekte von Bildung durch einen hohen Grad an Ungleichverteilung beträchtlich reduziert werden.

Nina-Sophie Fritsch (Universität Wien): „Bildungsungleichheiten in Österreich und Finnland“

Die vorliegende Arbeit untersucht Bildungsungleichheiten in Österreich und Finnland unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses der sozialen Herkunft und des kulturellen Kapitals der Familien. Anknüpfend an bildungssoziologische Studien unterstreichen die Befunde den Zusammenhang von Leistungserfolg und sozioökonomischer Herkunft. Der Ländervergleich belegt, dass das finnische Schulsystem weniger sozial selektiv ist.

Moderation: Rosa Lyon, orf

Begrüßung: Gabriele Schmid, Leiterin der Abteilung Bildungspolitik der AK Wien

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir herzlich zu Brot und Wein.

Anmeldung wegen begrenzter TeilnehmerInnenzahl erforderlich.

Email: veranstaltungenbp@akwien.at

Telefon: 01-50165-3137 Dw

05.10.2011

PODIUMSDISKUSSION “ARMUT IN DER LEISTUNGSGESELLSCHAFT”

Zeit: Montag, 17.Oktober (19.00-22.00)

Ort: Dachgeschoss Juridikum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Ankündigung als pdf

Das Institut für Soziologie (Uni Wien) und der Braumüller Verlag laden herzlich zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Armut in der Leistungsgesellschaft – gesellschaftlich produziert oder selbst verschuldet?” ein.

Programm:

- Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe

- Armut in Österreich – Risikogruppen, Trends, Ausblick
Tobias Troger B.A., Laura Wiesböck bakk.phil.

- Podiumsdiskussion
- Univ. Prof. Emmerich Talos, Experte für Sozialpolitik / Wohlfahrtsstaat, Universität Wien
- Jun. Prof. Olaf Groh-Samberg, Wohlfahrtsstaatexperte, Universität Bremen
- Dr. Michaela Moser, Armutsexpertin, Armutskonferenz
- Dr. Barbara Kolm, Hayek Institut
- Dr. Rolf Gleissner, Wirtschaftskammer Österreich

Moderation: Bernt Koschuh DI, ORF

Nach dem Podium wird zu einem Poster-Walkaround bei Wein und Brötchen eingeladen. Es werden Ergebnisse aus dem Anfang Oktober erschienenen Sammelband “Armut in Österreich. Bestandsaufnahme, Trends, Risikogruppen” (herausgegeben von Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe) vorgestellt.

31.08.2011

VERANSTALTUNGEN DER SEKTION IM HERBST 2011

Im Herbst 2011 werden drei Veranstaltungen organisiert von oder unter Mitarbeit der Sektion Soziale Ungleichheit stattfinden:

  • 17.Oktober 2011 Buchpräsentation Armut in Österreich (Hrsg. Prof. Verwiebe), Wien
  • 22.November 2011 Workshop zu Intersektionalität und Vortrag zu „Sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu. Zur Erklärung der Einkommensungleichheit im internationalen Kontext.“ (Prof. Haller), Wien
  • Ende November 2011 Diskussionsveranstaltung zu Öffentlichem Raum und sozialer Ungleichheit, Wien

Nähere Infos folgen in den kommenden Wochen.

30.08.2011

PROTOKOLL SEKTIONSRATSTREFFEN (29.08.2011)

Einige Stunden vor dem erfolgreichen Sommerstammtisch traf sich der Rat der Sektion Soziale Ungleichheit zur Besprechung der weiteren Pläne der Sektion. Das Protokoll finden Sie hier.

16.08.2011

EINLADUNG ZUM SOMMERSTAMMTISCH DER SEKTION (WIEN)

Wir möchten alle Interessierten recht herzlich zum Sommerstammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit am Montag, den 29.August 2011, ab 20.00 am Campus in Wien (Lokal: Salettl) einladen. Ziel des Treffens soll es sein, sich besser kennenzulernen, im informellen Rahmen über die weiteren Pläne der Sektion zu diskutieren … und einen netten Abend zu verbringen.

Wir bitten um Anmeldung (per Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com), damit wir einen ausreichend großen Tisch reservieren können.

04.08.2011

CALL FOR PAPERS (TURIN)

Für den PHD-Workshop “New Risks and Social Inequalities: Individual and Institutional Responses” in Turin (19.-21. Oktober) werden internationale Beiträge gesucht: http://www.graduateschool.unimi.it/nrsi_workshop_2011.html

28.07.2011

STELLENAUSSCHREIBUNG (FRANKFURT)

In Frankfurt ist ab 1.10. eine WiMi-Stelle (Post-Doc, ganze Stelle, befristet auf 2,5 Jahre, thematischer Schwerpunkt: Soziale Ungleichheit/Wirtschaftssoziologie) zu besetzen. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.

25.07.2011

BESCHREIBUNG DER SEKTION IM NEUEN ÖGS-NEWSLETTER

Für den aktuellen Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (Nr. 46/2(2011)) hat die Sektion eine mehrseitige Selbstbeschreibung geschrieben, die Sie unter anderem hier finden.

20.06.2011

ERWEITERUNG DER VERNETZUNGSMÖGLICHKEITEN

Die Sektion Soziale Ungleichheit hat ihre Vernetzungsmöglichkeiten erweitert und eine Mailingliste sowie eine Facebookgruppe eingerichtet.
Um sich in die Mailingliste der Sektion einzutragen, folgen Sie bitte diesem Link oder wenden Sie sich per Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com
Um Mitglied der Facebookgruppe zu werden, einfach die Gruppe unter dem Namen „ÖGS – Sektion Soziale Ungleichheit“ suchen.

13.05.2011

OFFENES PLENUM DER ÖGS-SEKTION SOZIALE UNGLEICHHEIT

Datum/Uhrzeit: 17. Juni 2011, 16.00 Uhr

Ort: Institut für Soziologie, Besprechungsraum, 4. Stock, Rooseveltplatz 2, 1090 Wien

Das Plenumsprotokoll ist hier downloadbar.

Die Sektion Soziale Ungleichheit wurde im Dezember 2010 gegründet und ist somit eine der jüngsten Sektionen der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS).

Nach unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung Anfang Mai zum Thema „Die Mitte der Gesellschaft“ möchten wir nun alle Sozialwissenschafter/innen, die an einer Mitarbeit in der Sektion interessiert sind, sehr herzlich zum 1. Offenen Plenum einladen.

Welche thematische Ausrichtung hat die Sektion?

Die Sektion setzt sich kritisch mit sozialer Ungleichheit in der gegenwärtigen Gesellschaft auseinander. Dabei möchte sie die verschiedenen Ansätze, Befunde und Diskurslinien im Bereich der Ungleichheitsforschung einbinden.

Was sind ihre Aufgaben?

Zu den zentralen Aufgaben der Sektion zählen die Etablierung einer Plattform für Forscherinnen und Forscher, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Einbindung in die thematische Diskussion und in die ÖGS.

Was kann die Sektion sein?

Die Sektion möchte eine offene Plattform sein, wo interessierte Sozialwissenschafter/innen zum Thema Soziale Ungleichheit gemeinsam aktiv werden und dabei auf Erfahrung, Hilfestellung und Input der anderen Mitglieder aufbauen können.

Wozu dient das offene Plenum?

Ziel des Plenums ist es, die Sektion auf eine breitere personelle und inhaltliche Basis zu stellen. Durch neue aktive Mitglieder und die Erweiterung der bisherigen Themenschwerpunkte soll die Verankerung in der ÖGS gestärkt und die Sektion in der österreichischen Soziologie positioniert werden.

Welche Programmpunkte sind geplant?

- Vorstellung des Gründungspapiers

- Bisherige Schwerpunktsetzung und aktuell geplante Aktivitäten

- Brainstorming: Neue Themenschwerpunkte

- Formale Struktur: Wahl des/der Sprecher/in sowie des Sektionsrats

- Brainstorming: Weitere potentielle Interessent/innen

- Organisatorisches: Budget, Homepage, E-Mail Account etc.

- To Do’s und Arbeitspakete

- Allfälliges

Anmeldung erbeten untersektion.sozialeungleichheit@gmail.com

 
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