CfP Tagung: 40 Jahre „Die feinen Unterschiede“ – 13.-15.3.2019

1979 erschien Pierre Bourdieus Werk „Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichenUrteilskraft“. Während die Rezeption im deutschsprachigen Raum erst sehr spät einsetzte, giltdieses Buch mittlerweile als Klassiker sowohl gesellschafts- als auch kulturtheoretischen Denkens. Inspirierend war und ist Bourdieus Ansatz dabei nicht nur für die Soziologie, sondern auch für eine ganze Reihe kultur- und kunstwissenschaftlicher Disziplinen, die darin ein viel versprechendes gesellschaftskritisches Analyseinstrument zur Untersuchung von sozialen Praktiken
in den Feldern der Kunst und Musik sehen.

Worin besteht die Aktualität dieses vor 40 Jahren erschienenen Buches? Angesichts tiefgreifender sozialstruktureller Transformationen und vor dem Hinte rgrund des Wandels ästhetischer Ausdrucksformen stellt sich die Frage, ob Bourdieus Theorien und Befunde noch geeignet sind, um kulturelle Phänomene der Gegenwartsgesellschaft adäquat in den Blick zu nehmen. Ziel der Tagung ist es, die Aktualität von Bourdieus Denken für eine kultursoziologische Ungleichheitsforschung auszuloten und die im Buch Die feinen Unterschiede angelegte Gesellschaftstheorie in Hinblick auf ihre Potenziale ebenso wie ihre Unzulänglichkeiten und blindeFlecken zur Diskussion zu stellen.

Die Tagung 40 Jahre „Die feinen Unterschiede“ – Zur Aktualität von Pierre Bourdieus Gesellschaftstheorie in der kultursoziologischen Ungleichheitsforschung findet von 13.-15.3.2019 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien statt.

Call for Papers: bis 14.10.2018 können Abstracts eingereicht werden.

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