Aktivitäten

Montag, 22.1.2018, 18.00
(Institut für Soziologie, Universität Wien, Besprechungsraum 6. Stock)

Stammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit

Somi Ghassemi-Bönisch (Statistik Austria): Zeit als zentrale Dimension sozialer Ungleichheit

Die soziale Strukturierung der Verwendung von Zeitressourcen ist ein zentrales Thema der Ungleichheitssoziologie – oder könnte ein solches sein. Die Statistik Austria führte bisher 2008/09, 1992 und 1981 die aufwändige Erhebung von Zeitverwendungsdaten durch. Mit diesen Daten kann dargestellt werden, wie viel Zeit verschiedene Bevölkerungsgruppen für die unterschiedlichen Tätigkeiten pro Tag aufwenden, es können Aussagen darüber getroffen werden und um welche Uhrzeit die erfassten Aktivitäten durchgeführt werden. Die Daten zur Zeit ermöglichen eine Analyse der Lebenssituation von Bevölkerungsgruppen und geben Aufschluss über bestimmte zeitliche Muster. Erhebungen zum Thema Zeit, ihrer Nutzung und dem Auskommen bzw. der Zufriedenheit sind wichtige Datengrundlagen für Forschungen im Bereich der Lebensqualität. Die nächste europäische Welle der Zeitverwendungserhebung ist für 2020 angesetzt. In Vorbereitung dazu werden neue innovative Ansätze getestet, wie z.B. eine Erhebung mittels App.
 
Die Vortragende: Somi Ghassemi-Bönisch hat Soziologie an der Universität Wien studiert. Sie arbeitet derzeit bei der Statistik Austria in der Direketion Bevölkerung und war Lehrbeauftragte an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien.

Nach dem Stammtisch geht es wie gewohnt in ein Lokal in der Nähe zum netten Beisammensitzen!

Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen!
Die ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

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Liebe Ungleichheitsinteressierte,
 
Im Wintersemester 2017 findet eine Vorlesungsreihe zum Thema „Soziale Ungleichheit – Neue Ansätze und Nachwuchsperspektiven“ auf der Universität Wien (Institut für Soziologie) statt, die von Mitgliedern der Sektion Soziale Ungleichheit in der Österr. Gesellschaft für Soziologie organisiert wurde.
 
Ziel der Vorlesung ist es, eine Übersicht über neue Ansätze der Ungleichheitsforschung zu bieten. Nach ersten einführenden Sitzungen präsentieren die geladenen (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen ihre Perspektiven auf Soziale Ungleichheit und diskutieren diese mit den TeilnehmerInnen. Globale und Bildungsungleichheiten sowie Armut sind genauso Thema wie Gender, Migration, soziale Bewegungen sowie kulturelle und politische Perspektiven. ReferentInnen sind, neben den LV-LeiterInnen (Cornelia Dlabaja, Julia Hofmann und Alban Knecht), u.a. Karin Fischer, Miriam Rehm und Matthias Schnetzer, Barbara Rothmüller, Stefan Angel, Roland Atzmüller, Carina Altreiter und Saskja Schindler, Michael Parzer, Jakob Hartl sowie Jessica Richter und Ulrich Schwarz.
 
Die Vorlesung findet immer dienstags von 15.00-16.30 im HS 16 im Hauptgebäude der Universität Wien statt.
 
Wer sich zu der Vorlesung anmelden möchte, findet hier den Link zum Vorlesungsverzeichnis: https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=230026&semester=2017W
 
Wer sich nicht anmelden möchte, sich aber dennoch für die Vorlesung interessiert, schaut bitte einfach ab dem 3.10. vorbei!
 
Wir freuen uns sowohl über teilnehmende Studierende wie interessierte ZuhörerInnen, die den Vorträgen beiwohnen wollen ohne eine Prüfung abzulegen!
 
Mit besten Grüßen und bis Anfang Oktober!
 
 

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Liebe Interessierte,

Am Montag, den 23.10. findet von 18.30-20.00 der nächste Ungleichheitsstammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit am Institut für Soziologie der Uni Wien (4. Stock, Besprechungsraum) statt. Andreas Schadauer von ZARA wird diesmal Teile seiner Dissertation zum Thema:

Zur Quantifizierung von Gesellschaft und sozialer Ungleichheit – Ein Beitrag aus der Wissenschaftsforschung der Sozialwissenschaften.

 vorstellen.

Abstract: Die Produktion der durch Zahlen und Statistiken beschreibbaren Gesellschaft ist nicht nur eine komplizierte Angelegenheit, sondern auch eine, in die viele verschiedene Akteur*innen und Aktanten aus unterschiedlichen sozialen Bereichen (social sites) beteiligt sind. So zumindest werden die Praktiken der Quantifizierung in der Wissenschaftsforschung umschrieben und aufgefasst. In meiner Dissertation habe ich die verschlungenen Produktionswege von zwei zusammenhängenden und umkämpften Erhebungen zu Vermögen in Österreich, auf deren Daten auch Aussagen zur sozialen Ungleichheit rekurrieren (können), selektiv nachgezeichnet. In meinem Vortrag werde ich Schwerpunkte dieser Arbeit vorstellen und thematisieren, wie in fünf verknüpften Bereichen spezifische Formen von Zahlen und Statistiken zu Vermögen geprägt wurden.

Arbeiten der Wissenschaftsforschung zu den Sozialwissenschaften sind allerdings eher rar gesät, weswegen Fragen zum Verhältnis von Sozialwissenschaft und Wissenschaftsforschung und was die Wissenschaftsforschung z.B. zu den schon vorhandenen fachspezifischen Methodendiskussionen beitragen kann, noch weitgehend offen sind. Fragen, die ich beim Stammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit anhand meiner Arbeit gerne aufgreifen und mit den Teilnehmer*innen diskutieren würde.

Andreas Schadauer hat das Magisterstudium der Soziologie an der Universität Wien abgeschlossen, nahm am post-graduate training 2009-2012 des Instituts für Höhere Studien (IHS) teil und promovierte 2016 am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien. Derzeit arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit zu Fragen der Diskriminierung bei der Arbeitssuche und zu online Hass und Hetze.

Nach dem Stammtisch geht es wie gewohnt in ein Lokal in der Nähe zum netten Beisammensitzen!

Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen!
Die ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

Call for Papers
Vor!-Konferenz der logo1Armutskonferenz 2018

IDEENREICHTUM.
VOR!-KONFERENZ FÜR JUNGE ARMUTSFORSCHERiNNEN

11. österreichische Armutskonferenz | 5. – 7. März 2018 | Bildungszentrum St. Virgil / Salzburg

Armutskonferenz: Die Armutskonferenz ist ein Netzwerk sozialer Organisationen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen und bietet seit 1995 einen Rahmen für interdisziplinären Austausch und Diskussion rund um das Thema Armut sowie für die Entwicklung neuer Fragen und konkreter Maßnahmen in der Armutsbekämpfung. Die 11. Armutskonferenz mit dem Titel „Achtung. Anerkennung als Wert für eine solidarische Gesellschaft“ befasst sich mit der Frage, welchen Stel-lenwert Anerkennung in Bezug auf Armutsfragen einnimmt. Die Hauptkonferenz bietet theoretische Beiträge renommierter internationaler ForscherInnen, Einsichten in die Praxis der sozialen Arbeit und die Sozialverwaltung sowie die Einbindung Betroffener (www.armutskonferenz.at/termine).

Vor!-Konferenz für junge ArmutsforscherInnen am 5. und 6. März 2018:
• findet 2018 in Kooperation mit der Sektion Soziale Ungleichheit (ÖGS) erstmals statt und erweitert die Armutskonferenz um eine Plattform speziell für NachwuchswissenschaftlerInnen.
• bietet jungen ForscherInnen die Möglichkeit ihre Forschungsprojekte einer interdisziplinären Gruppe von NachwuchsforscherInnen vorzustellen und zu diskutieren sowie an der Hauptkon-ferenz teilzunehmen und sich auszutauschen und zu vernetzen.
• beinhaltet einen Beitrag von Martin Schenk, Armutsexperte der Diakonie und Mitgründer der Armutskonferenz, zum Thema „Armutsforschung in journalistischen Medien verbreiten“.
• wird mit einer Abendveranstaltung abgeschlossen, die gemeinsam mit der Betroffenen-Vor!-Konferenz gestaltet wird.

Thema der Hauptkonferenz: Für Beiträge zur Vor-Konferenz ist eine Anknüpfung an die Thematik der Hauptkonferenz wünschenswert. Das Organisationsteam, bestehend aus Alban Knecht (Armuts-forscher und Lehrbeauftragter der JKU Linz und der FH Campus Wien), Philipp Mendoza (Student der Soziologie und Politikwissenschaft, Tutor am Soziologischen Institut der Universität Wien), Stefanie Stadlober BA MA (Forschungsassistenz am Institut für Wirtschaftssoziologie der Uni Wien) freut sich auf Forschungsarbeiten und Forschungsprojekte aller Disziplinen, welche in einem weiteren Rahmen Armut und soziale Ausgrenzung behandeln und z.B. Gerechtigkeit, Akzeptanz, Neid, Scham, Wohlbefinden, Partizipation (von Nutzern Sozialer Dienste), Teilhabe, Bedeutung Sozialer Arbeit in Anerkennungsprozessen und Armutsvermeidung thematisieren.

Qualifizierte Teilnahme: Bitte reichen Sie ein Abstract (300–500 Wörter) ein und teilen Sie uns mit, ob Sie auf der Vor-Konferenz einen Vortrag halten oder ein Poster präsentieren wollen. Die Ausschreibung richtet sich an ForscherInnen mit angehendem oder abgeschlossenem Master- oder Doktoratsstudium. Ihre Einreichung, möglichst im PDF-Format, senden Sie bitte bis zum 15.10.2017 an Dr. Alban Knecht (aknecht@albanknecht.de).

Einfache Teilnahme: Eine Teilnahme an Vor- und Hauptkonferenz ist für Studierende auch ohne Vortrag / Präsentation möglich. Schreiben Sie uns dazu ein kurzes Motivationsschreiben (ca. 100 Wörter) an aknecht@albanknecht.de
Die Kosten für Teilnahme an Vor- und Hauptkonferenz betragen 160€ und beinhalten zwei Übernachtungen inklusive Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

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Nächster Stammtisch der Sektionen Soziale Ungleichheit und Bildungssoziologie am Montag, den 12.6. von 18.00-19.30
Bildungsungleichheiten, Macht und Reformtabus:

Eine kritische Analyse bildungspolitischer Reformprojekte in Luxemburg
Barbara Rothmüller

Wann? Montag, 12.06.2017, 18.00-19.30
Wo? Dekanatsraum (4. Stock), Institut für Soziologie, Rooseveltplatz 2, 1090 Wien
Luxemburg ist nicht nur bekannt als Finanzplatz, sondern gilt auch als
europäisches Einwanderungsland schlechthin. Das kleine Großherzogtum
war aufgrund seines sehr hohen Migrationsanteils früh mit schulischen
Problemen der Mehrsprachigkeit, Bildungsungleichheiten und
gesellschaftlichen Widerständen gegen eine Öffnung für Migrant_innen
konfrontiert, die andere europäische Länder erst in jüngster Zeit als
wichtige Themen entdecken.  Der Vortrag zeigt anhand
von drei ausgewählten Bildungsreformen seit den 1970er Jahren, wie
sich soziale Ungleichheiten und Macht im Feld der Bildung zu
Reformtabus verdichten und welche Rolle dabei die spezifischen
Merkmale der luxemburgischen Migrationsgesellschaft spielen. Im Detail
wird dabei auf die gescheiterte Gesamtschulreform, die Ent- und
Retabuisierung von Sexualpädagogik und schulische Sprachenpolitiken
eingegangen. Im Anschluss an die Präsentation der Forschungsergebnisse
aus dem Dissertationsprojekt von Barbara Rothmüller soll in der
Kooperationsveranstaltung der Sektionen
Bildungssoziologie und Soziale Ungleichheit über das Verhältnis von Bildung, Macht und
Ungleichheiten in gegenwärtigen Migrationsgesellschaften diskutiert
werden.

Soziologie zwischen Theorie und Praxis

Österreichischer Kongress für Soziologie

7.12. bis 9.12.2017, Graz

CALL FOR PAPERS

Panels der ÖGS Sektion Soziale Ungleichheit

Vor dem Hintergrund des diesjährigen Konferenzthemas bezieht sich der Call for Papers der Sektion Soziale Ungleichheit auf die folgenden Themenbereiche:

Stream I: Policy Evaluation und ihre Zielgruppen
Dieser Stream fokussiert auf die Rolle der definierten Zielgruppe einer Evaluation.
Dabei sollen insbesondere Forschungsarbeiten, die partizipative Aspekte thematisieren, im Mittelpunkt dieses Streams stehen (z.B. partizipative Methoden und die Umsetzung partizipativer Evaluationen; Auswertung, Analyse und Spezifik der Ergebnisse im Vergleich zu gängigen Evaluationen, Zielgruppen, Verhältnis der partizipativen Erhebung zur Institution, zum Maßnahmenträger usw.).
Weitere Fragen, die in diesem Stream erörtert werden sollen, sind:
Wie relevant und wie stark verbreitet sind partizipatorische Forschungsstrategien bei der wissenschaftlichen Evaluation von politischen Programmen im Bereich der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik? Was sind Hemmnisse bzw. begünstigende Rahmenbedingungen für diesen Typus der Evaluationsforschung (in Österreich und darüber hinaus)? Wie(bzw. von wem) werden Zielgruppen sozialpolitischer Evaluationsprojekte definiert? Sehen sich Angehörige von definierten Zielgruppen tatsächlich als Zielgruppe?
Stream II: (open stream) Aktuelle soziologische Forschung zur Sozialen Ungleichheit
Im allgemeinen Stream können aktuelle Forschungsarbeiten eingereicht werden, die sich auf die Analyse und Interpretation sozialer Ungleichheiten beziehen. Bei empirischen Arbeiten ist idealerweise ein Bezug zu Europa bzw. zu Österreich gegeben. Abstracts zu folgenden Themen sind besonders erwünscht:
– Entwicklungen sozialer Ungleichheiten seit 2008 im Kontext von Austerität, Rechtspopulismus,Renationalisierung sowie sich ändernden Herausforderungen an soziale Ungleichheitsforschung durch den sozio-demographischen Wandel (etwa Alter und Migration). Gewünscht ist in diesem Kontext auch die Diskussion der theoretischen und methodischen Grundlagen der jeweiligen
Forschungsarbeiten.
– Neue theoretische Entwicklungen und Kontroversen der sozialwissenschaftlichen Ungleichheitsforschung und aktuelle Diskurse aus den speziellen Soziologien
– Methodische und methodologische Herangehensweisen zur Erforschung von sozialer Ungleichheit
– Mechanismen der Stratifizierung in der österreichischen Gesellschaft (z.B. Bildung, Arbeit, Gesundheit, Sozialpolitik etc.)
Zu beiden Streams können ab sofort Vortragsangebote eingereicht werden. Aussagekräftige Abstracts (max. 300 Wörter) mit Beschreibung der Forschungsfrage, des theoretischen Konzepts und
bei empirischen Arbeiten zusätzlich der methodischen Vorgehensweise sowie (vorläufigen) Ergebnissen bitte bis spätestens 28.4.2017 an sektion.sozialeungleichheit@gmail.com senden.

SAVE THE DATE
NÄCHSTER STAMMTISCH
der SEKTION SOZIALE UNGLEICHHEIT

Mi, 5. April 2017, 17-19 Uhr
Ort: Uni Wien, Institut für Soziologie, Besprechungsraum 4. Stock

Carina Altreiter: KLASSE – Zur Aktualität eines totgesagten Begriffs

Von „sozialen Klasse“ traut sich, so scheint es, heutzutage kaum mehr jemand in seriöser Weise zu sprechen. Einst zentraler Kampfbegriff der ArbeiterInnenbewegung, wie auch bedeutender analytischer Begriff in der Soziologie, fristet er im deutschsprachigen Raum seit einiger Zeit ein eher kümmerliches Dasein.

In ihrem Vortrag spannt Carina Altreiter einen Bogen von der Proklamation des Endes der Klassengesellschaft hin zu neueren Entwicklungen einer von Bourdieu inspirierten Klassenforschung und zeigt am Beispiel von Fallgeschichten junger Industriearbeiter und Industriearbeiterinnen was analytisch zu gewinnen ist, wenn man sich mit einer Klassenbrille sozialen Phänomenen nähert.

Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich soziale Herkunft in den Bildungs- und Erwerbsverläufen der jungen ArbeiterInnen entfaltet, aber auch wie ein klassenspezifischer Habitus die Auseinandersetzung mit Anforderungen und Herausforderungen an konkreten Arbeitsplätzen vermittelt.

Jahreshauptversammlung am 18.1.2017

Liebe Mitglieder der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit, liebe Interessierte,
2016 nähert sich dem Ende zu; dementsprechend senden wir euch/Ihnen einen Rückblick und Ausblick der Aktivitäten der Sektion zu.

Die nächste Jahreshauptversammlung wird am  18.1.2017 von 18.00-19.00 stattfinden (Institut für Soziologie, Uni Wien, 4.Stock, Dekanatsraum). Dazu möchten wir Sie/euch recht herzlich einladen.

Tagesordnungspunkte: Vorstellungsrunde, Wahl des Sektionsrates, Rückblick, Ausblick 2017 (inkl. Vorschläge für neue Projekte)

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Umtrunks (vermutlich im Gangl, tba). Wir freuen uns auf dein/Ihr Kommen!

Einen schönen Jahresausklang wünscht
der Sektionsrat der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

Soziologische Beschäftigungsverhältnisse im Wandel

Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS)

2. Dezember 2016, 13.30 Uhr; Seminarraum 3, Institut für Soziologie, Universität Wien, Rooseveltplatz 2, 1.Stock, 1090 Wien

Welchen Herausforderungen steht der österreichische soziologische Nachwuchs beim Eintritt in den (forschungsorientierten?) Arbeitsmarkt gegenüber? Was daran ist spezifisch für die Soziologie? Was wissen wir über die Situation von NachwuchssoziologInnen und was können wir tun, um sie zu verbessern? Diese Fragen beschäftigen nicht nur die jungen ForscherInnen selbst, sondern auch deren MentorInnen und potentiellen ArbeitgeberInnen. Die ÖGS greift das Thema im unmittelbaren Vorfeld der Generalversammlung auf, um das Bewusstsein der österreichischen Soziologie für die Problematik zu schärfen, die oft emotional geführten Debatten mit Zahlen, Daten und Fakten zu versachlichen, und eine lösungsorientierte Diskussion im Fach auf den Weg zu bringen.
Vortragende:
Andreas Baierl (Österreichisches Institut für Familienforschung an der Universität Wien, ÖIF): „Zahlen und Fakten zu Beschäftigungsverhältnissen in der Wissenschaft“
Martin Unger (Institut für Höhere Studien): „Soziologie – und dann? Der Eintritt in den (forschenden) Arbeitsmarkt“
Katharina Kreissl (Wirtschaftsuniversität Wien): „Welcome to the jungle? – Wissenschaftlicher Nachwuchs zwischen struktureller Prekarität und individuellen Freiräumen“
Moderation: Katharina Scherke

Nächster UNGLEICHHEIT-STAMMTISCH
am 15.11.2016 (18.30, Institut für Soziologie, Uni Wien, 4. Stock, Besprechungsraum)

Überleben in der Krisenzeit, Niederösterreich und Wien 1914–50

In ihrem Vortrag berichten Jessica Richter und Ulrich Schwarz  (beide Institut für Geschichte des ländlichen Raumes in St. Pölten http://www.ruralhistory.at/de) aus ihrer Forschungsarbeit zu Migration und Ernährung in der Phase vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zu den Nachwehen des Zweiten Weltkriegs. Diese Periode war einerseits durch politische Krisen der instabilen Etablierung demokratischer Institutionen und deren Auflösung im Austrofaschismus und Nationalsozialismus, andererseits durch eine stagnierende Wirtschaftsentwicklung, wiederholt hohe Erwerbslosigkeit, Armut und die Neuverhandlung von Staatsbürger_innenschaft und Zugehörigkeit geprägt. Wie organisierten ärmere Bevölkerungsschichten ihr (Über-)Leben in Krisenzeiten? Welche Schritte setzten Behörden, um Versorgung zu gewährleisten sowie unterschiedliche Einkommensmöglichkeiten zu unterstützen, sanktionieren oder zu hierarchisieren?

Außerdem stellen Jessica Richter und Ulrich Schwarz die Initiative „fernetzt – Junges Forschungsnetzwerk Frauen- und Geschlechtergeschichte“ http://fernetzt.univie.ac.at vor, die seit über fünf Jahren junge Forscher*innen der Geschichte und verwandter Fächer zusammenbringt und gemeinsame Projekte verwirklicht.

Nächster UNGLEICHHEIT-STAMMTISCH am 31.5.2016 (Uni Wien)

Der nächste Stammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit findet am 31. Mai, 19 Uhr, im Soziologischen Institut der Uni Wien, statt. Camilo Molina wird zum Dachausbau in der Leopoldstadt vortragen. Anschließend fröhliches Beisammensein im Gargarin. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Zum Vortrag

Camilo Molina beschäftigt sich mit der Frage in welchem Verhältnis die Nutzung von Dachwohnungen und der Ausbau von Dächern zu Veränderung des Stadtviertels verhält. Führen Dachausbauten zur sozialen Durchmischung oder eher zur Entmischung der Bewohnerinnen? Welchen Bedeutung haben Dachwohnungen für Gentrifizierungsprozesse? Anhand von amtlichen Daten und einer BewohnerInnenbefragung untersucht Camilo die Entwicklungen im zweiten Bezirk. Die Vielfalt der Wohnsituationen widersprechen einfachen Erklärungsmodellen rund um die Nachverdichtung innerstädtischer Wohnviertel.

Präsentation Kurswechsel Heft 2 (2015): Vermögensungleichheit, Kapitalismus und Demokratie

Dienstag, 3.11.2015, 19.00-21.00 (WU Wien: Galerie, Teaching Center)

Seit einigen Jahren hat sich die öffentliche und wissenschaftliche Debatte über die Verteilung von Einkommen und Vermögen spürbar intensiviert und durch Thomas Pikettys Bestseller „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ weiter an Fahrt gewonnen. Die Aufbereitung neuer Datenquellen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse waren zentral, um die extrem schiefe Vermögensverteilung in den Blickpunkt zu rücken. Doch die Fragen, die sich aus diesen empirischen Einblicken ergeben, sind fundamentaler. Wie entsteht eine solch drastische Vermögensungleichheit im Kapitalismus? Durch welche Mechanismen und Wirkungskanäle wird sie aufrechterhalten? Über welche Kanäle wirkt ungleiche Vermögensverteilung auf demokratische Prozesse? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für progressive Kräfte in Wirtschaftswissenschaft und -politik?
Die aktuelle Ausgabe des Kurswechsels versucht eine Annäherung an diese Fragestellungen, und beleuchtet (Re-)Produktion von Vermögensungleichheit im Kapitalismus. Bei der Präsentation, diskutieren AutorInnen der Ausgabe über diese Fragen. Nähere Informationen zur Ausgabe des Kurswechsels unter: http://www.beigewum.at/kurswechsel/

Programm:

Eröffnung & Moderation (Stefan Humer; Economics of Inequality, Wirtschaftsuniversität Wien)

Verteilungstendenzen im Kapitalismus (Bernhard Schütz; Ökonom am Institut für Volkswirtschaftslehre der JKU Linz)
Von den Leistungswilligen, Kreativen und Innovationstüchtigen (Julia Hofmann; Universitätsassistentin am Institut für Soziologie der JKU Linz, Redakteurin „Kurswechsel“)
Vermögenskonzentration und Macht (Matthias Schnetzer; Referent für Verteilungsfragen in der Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik der AK Wien, Lektor an der WU Wien)
Perspektiven und Grenzen pluraler Ökonomie (Franziska Disslbacher; VWL-Studentin, Projektmitarbeiterin an der WU Wien, aktiv in Studienvertretung und der Gesellschaft für Plurale Ökonomik)

Eine Veranstaltung von InEq, Beigewum und der Sektion Soziale Ungleichheit

Panels der Sektion beim ÖGS-Kongress 2015

Soziologie in Österreich – Internationale Verflechtungen

Ort: Universität Innsbruck
Zeit: 1.-3. Oktober 2015

Panel der ÖGS Sektion Soziale Ungleichheit: Konjunkturen der Ungleichheitsforschung
Im Panel der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit stehen Konjunkturen der soziologischen Ungleichheitsforschung in Österreich im Wandel der Zeit im Fokus, sowie Ungleichheitsforschung im interdisziplinären und im internationalen Kontext. Es soll diskutiert werden, wie sich die Erforschung sozialer Ungleichheiten, insbesondere durch die Internationalisierung von Forschung, in den speziellen Soziologien und in interdisziplinären Forschungsfeldern darstellt und verändert hat. Damit verknüpft werden die Fragen aufgeworfen: Welche Folgen haben Internationalisierung und Spezialisierung auf die soziologische Ungleichheitsforschung? Wie tragen welche internationalen Diskurse zur Wissensproduktion im Bereich österreichischer Ungleichheitsforschung bei und vice versa? Wie wirken sich Konjunkturen theoretischer Strömungen in der Soziologie auf die Erforschung sozialer Ungleichheiten aus und welche Ursachen finden sich hierfür etwa in wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen?

Session 1: Konjunkturen der Ungleichheitsforschung I 

Moderation: Cornelia Dlabaja

  1. Herwig Meyer: Verstärkte Fokussierung auf das oberste Prozent
  2. Andrea Hense: Prekarität als Chiffre für die neue soziale Frage im gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs
  3. Frank Welz: Wo warst du, Soziologie? Ungleichheitsanalysen von 1955-1985 und 1986-2015 im Vergleich

Session 2: Konjunkturen der Ungleichheitsforschung II 

Moderation: Stefan Angel

  1. Cornelia Dlabaja: Stadt und Soziale Ungleichheit – Ein Forschungsgegenstand im Wandel
  2. Alban Knecht: Sozialinvestitionen und Humankapitalbildung – Die Neuentdeckung der Kindheit
  3. Bettina Leibetseder: Sozialpolitik – ein normativer Zugang

 

25.6.2015: 4.Jahreshauptversammlung und Stammtisch der Sektion

Liebe Mitglieder der Sektion Soziale Ungleichheit, liebe Interessierte!

Der Sektionsrat der ÖGS-Sektion “Soziale Ungleichheit” möchte euch/Sie recht herzlich zur vierten Jahreshauptversammlung am 25.6.2015 um 17h30 am Institut für Soziologie, Uni Wien (17.30 bis 18.30, Besprechungsraum 4.Stock) einladen. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen!

Wie kann man in der Sektion aktiv werden? Durch die gemeinsame Organisation von Veranstaltungen, wie Tagungen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Publikationen, Lesungen, Interventionen und Exkursionen.

Die Sektion zählt gegenwärtig 83 Mitglieder, die die vielfältigen Veranstaltungen besuchen. Organisiert werden diese vom Sektionsrat und der Sektionssprecherin. Wobei wir immer auf der Suche nach aktiver Unterstützung und neuen Mitgliedern für den Sektionsrat sind!

Wer sich vorstellen kann, eine aktive Rolle in der Sektion einzunehmen, sollte dies am besten bis zum 23. Juni 2015 an uns kommunizieren – per E-Mail an sektion.sozialeungleichheit@gmail.com mit Informationen zu Person und Arbeitsschwerpunkten und Ideen wie er/sie sich einbringen möchte.

Der Stammtisch findet nach der Jahreshauptversammlung statt, bei dem wird Stefanie Stadlober aus ihrer Masterarbeit etwas präsentieren.

Das Programm der Jahreshauptversammlung ist  hier: Jahreshauptversammlung 2015 zu finden.

Wir freuen uns auf euch!

22.06.2015: Lesung und Buchpräsentation: Flaschensammeln. Überleben in der Großstadt.

„Flaschensammlerinnen und Flaschensammler sind in Deutschland mittlerweile zum festen BestaFlaschensammlercoverndteil des Stadtbildes geworden. Gewusst wird über sie nur wenig. Hängt das Flaschensammeln mit Hartz IV zusammen? Gibt es auch Hobbysammler? In einem Forschungsprojekt machten Studierende der Hochschule München das eigentlich Naheliegende: Sie sprachen die FlaschensammlerInnen auf der Straße direkt an – mit Erfolg! Denn diese erwiesen sich schnell als auskunftsfreudig – und die Studierenden als hochmotiviert: Sie führten mehr als 30 Interviews und unterzogen sich aufschlussreichen Selbstversuchen. Sie beschrieben ihre Beobachtungen, transkribierten die besten O-Töne und stellten wagemutige Thesen auf. Sie sprachen mit jungen Immigranten, die vom Flaschensammeln leben, und mit deutschen Rentnerinnen, die noch den Pfennig ehren. Ihre Berichte erzählen von stolzen und schamhaften Flaschensammlern, von Hobbysammlern, Sammelprofis und Sammelsüchtigen, von Einzelgängern und Flaschensammlerfamilien und von Mama Afrika. Die Analyse des Flaschensammelns weist dabei weit über sich hinaus: Eine Klasse der Unterversorgten räumt die Reste des in der Öffentlichkeit feiernden und trinkenden Mittelschicht ab – und unser Umweltbewusstsein goutiert es.
Die Sektion Soziale Ungleichheit präsentiert das Buch „Flaschensammeln. Überleben in der Großstadt“ bei einer Lesung mit den Herausgeber Philipp Catterfeld und Alban Knecht.Wann: Am 22. Juni um 19 Uhr
Wo: in der Buchhandlung „Literaturbuffet“
Adresse: Rotensterngasse 2, 1020 WienÖffentlich erreichbar: U2, Station TaborstraßeUm Anmeldung unter office@literaturbuffet.com wird gebeten.

28.04.2015: ARBEIT, SINN UND SORGE

Eine literarisch-musikalische Zeitreise
in Zusammenarbeit mit dem Museum Arbeitswelt und der Volkshilfe OÖ

DI 28.04.15, 19.00 Uhr, Museum Arbeitswelt Steyr

Arbeit, Sinn und Sorge © Museum Arbeitswelt14

Einladung als pdf

Eine musikalische Lesung beschreibt das Zusammenwirken von Arbeit, Armut und
sozialer Ungleichheit. Es entsteht ein unkonventioneller, zum Nachdenken anregender
Blick auf unsere Arbeitsgesellschaft – wie sie war und wie sie heute ist.
Die Soziolog/innen Cornelia Dlabaja, Alban Knecht und Christoph Reinprecht und
die Schauspielerin Ingrid Höller stellen alte und neue Texte vor, die von den sozialen
Bedingungen berichten, unter denen Arbeit zum Leiden an der Welt, aber auch zur
Würde werden kann. Die Lesung macht sichtbar, was viele Darstellungen verdecken:
Arbeit zu haben oder nicht zu haben, ist nicht nur eines von vielen anderen Merkmalen
eines Menschen, sondern bestimmt seine Existenz.
Dies verdeutlicht sich in Anna Weidenholzers Roman „Der Winter tut den Fischen gut“,
aus dem die oberösterreichische Autorin im Rahmen der Veranstaltung lesen wird.
In diesem viel beachteten Buch gibt Weidenholzer einer ehemaligen Verkäuferin im
Textilhandel Gesicht und Stimme – ohne Pathos und ohne plumpe Parteilichkeit, in einer
reduzierten, ausgesprochen präzisen Sprache von seltsam tröstlicher Schönheit.
Der Gitarrist Tobias Rischer begleitet die Veranstaltung mit vertonten Gedichten von
Theodor Kramer. Durch den Abend führt die Soziologin Julia Hofmann.
Die Veranstaltung wurde von der Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen
Gesellschaft für Soziologie in Zusammenarbeit mit dem Museum Arbeitswelt und der
Volkshilfe OÖ entwickelt.

23.1.2015: Stammtisch der Sektion 

Liebe Alle,

Der nächste Stammtisch der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit findet am 23. Jänner 2015 um 19h im Besprechungsraum (Institut für Soziologie, 4.Stock,) statt.

Wir starten mit euch ins neue Jahr um euch die Sektion vorzustellen, alle die sich für das Thema Soziale Ungleichheit interessieren sind eingeladen sich einzubringen und auch gerne selbst aktiv zu werden.

Wir präsentieren unser Programm für 2015, plus die bisherigen Arbeitsschwerpunkte die zum Teil wiederbelebt oder erweitert werden können.

Julia Hofmann stellt an diesem Abend die neu erschienene Publikation „Mythen des Reichtums – Warum Ungleichheit unsere Gesellschaft gefährdet“ herausgegeben von BEIGEWUM, Attac und der Armutskonferenz vor.

Julia Hofmann ist Mitglied des Sektionsrats Soziale Ungleichheit und im Vorstand vom BEIGEWUM. Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der JKU der Universität Linz am Institut für Soziologie, Abteilung Wirtschafts- und Organisationssoziologie.

Der Stammtisch bietet den Rahmen zum Austausch und kann als Einstieg oder Anknüpfungspunkt zur Sektion genutzt werden.

Im Anschluss daran wandert der Stammtisch weiter ins Lokal Stadtkind.

http://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/mythen-des-reichtums/

Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen!
Die ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

 

17.12.2014 CfP Konjunkturen sozialer Ungleichheitsforschung im Wandel

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Panel der ÖGS Sektion Soziale Ungleichheit 2015

Im Panel der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit stehen Konjunkturen der soziologischen Ungleichheitsforschung in Österreich im Wandel der Zeit im Fokus, sowie Ungleichheitsforschung im interdisziplinären und im internationalen Kontext. Es soll diskutiert werden, wie sich die Erforschung sozialer Ungleichheiten, insbesondere durch die Internationalisierung von Forschung, in den speziellen Soziologien und in interdisziplinären Forschungsfeldern darstellt und verändert hat. Damit verknüpft werden die Fragen aufgeworfen: Welche Folgen haben Internationalisierung und Spezialisierung auf die soziologische Ungleichheitsforschung? Wie tragen welche internationalen Diskurse zur Wissensproduktion im Bereich österreichischer Ungleichheitsforschung bei und vice versa? Wie wirken sich Konjunkturen theoretischer Strömungen in der Soziologie auf die Erforschung sozialer Ungleichheiten aus und welche Ursachen finden sich hierfür etwa in wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen?

Einreichungen sollen einen oder mehrere der folgenden Bereiche thematisieren:

  • Konjunkturen und theoretische Schulen soziologischer Ungleichheitsforschung im Wandel der Zeit
  • Ungleichheitsforschung in den speziellen Soziologien, in interdisziplinären Kontexten oder im internationalen Bereich
  • Gesellschaftliche und wissenschaftliche Wissensproduktionen zu sozialer Ungleichheit
  • Internationalisierung von Ungleichheitsforschung

Kontakt

Beiträge aus den Bereichen der speziellen Soziologien sind ebenso gefragt wie interdisziplinäre Beiträge zum Überthema. Eine Publikation der präsentierten Beiträge ist angedacht. Die Abstracts sollen zwischen 200 und 300 Wörter umfassen und können bis 01.05.2015 an sektion.sozialeungleichheit [at] gmail.com gesendet werden.
https://sozialeungleichheit.wordpress.com/

11.2014: Bericht der Sektion 2014

Aus den Aktivitäten der Sektion der Bericht ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit für 2014 ist jetzt online!

10.2014 Ankündigung

Lesung: Arbeitswelten – Armutswelten, 28. April 2014; 19:00 Uhr im Museum Arbeitswelt Steyr: Mitglieder der Sektion, sowie die bekannte Autorin Anna Weidenholzer und Autoren von „Ohne Filter. Arbeit und Kultur in der Tabakfabrik Linz“ lesen Texte zu den genannten Themen vor.

09.04.2014 EINLADUNG: Lesung „Gesichter der Arbeit“

Mitglieder der Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie lesen ältere und neuere Texte zur Arbeitswelt, darunter Texte von Victor-Adler und von Rudolf Brunngraber. Als Highlight liest die Linzer Autorin Anna Weidenholzer aus ihrem neuen Roman „Der Winter tut den Fischen gut“ (Residenz Verlag). Anschließend Diskussion.

Wo: Am 5.5. im Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien

Lesungsbeginn 18.00.  Ab 17 Uhr 15 ist der Victor-Adler-Gedenkraum offen.

Kooperationspartner: Österreichische Armutskonferenz, Wiener Armutsnetzwerk, Institut für Soziologie der Universität Wien

Lesung Gesichter der Arbeit

17.12.2013: JAHRESRÜCKBLICK

Hier finden Sie einen kleinen Rückblick auf die Arbeiten der Sektion Soziale Ungleichheit  im Jahr 2013.
Wir wünschen schöne und erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gelingendes Jahr 2014!

11.11.2013: EINLADUNG

Liebe Mitglieder der Sektion Soziale Ungleichheit, liebe Interessierte!

Der Sektionsrat der ÖGS-Sektion “Soziale Ungleichheit” möchte euch/Sie recht herzlich zur zweiten Jahreshauptversammlung am 5. Dezember 2013 am Institut für Soziologie, Uni Wien (18.00-19.00/19.30, Seminarraum wird noch bekannt gegeben) einladen. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen!

Das Programm der Jahreshauptversammlung ist hier zu finden.

Wir würden uns über eine rege Beteiligung sehr freuen!

Stefan Angel, Roland Atzmüller, Cornelia Dlabaja, Doris Grass, Julia Hofmann, Lukas Hofstätter, Florian Huber, Carmen Keckeis, Alban Knecht, Bettina Leibetseder, Michael Parzer
(Der Sektionsrat)

26./27.09.2013: Panels der Sektion Soziale Ungleichheit beim ÖGS-Kongress im September (JKU Linz)

(Un)Sichtbare Exklusionsprozesse im urbanen Raum
Ort: JKU
Zeit: 26.09.2013, 15.30-17.00
Veranstalterin: Sektion Soziale Ungleichheit
Kontakt: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com
Vorträge und Diskussion:
Cornelia Djabala (Universität Wien): (Un-)Sichtbarkeit sozialer Ungleichheiten im urbanen Raum
Rebecca Jones (Universität Frankfurt): Die innerstädtische Integration und Segregation von Migranten am Beispiel der ehemaligen US-Siedlungen in Frankfurt/M –Ginnheim
Florian Huber (Universität Wien): Mobile Politiken, Aufwertung und Verdrängung. Gentrifizierung im Neustadtviertel in Linz
Jens S. Dangschat (TU Wien): Paradoxie und empirische Realität – Reflexionen über die Eigenart der Diskussion der räumlichen Konzentration unterer sozialer Randgruppen
Moderation: Carmen Keckeis (Universität Passau)

Coping-Strategien und (un)sichtbare soziale Ungleichheiten
Ort: JKU
Zeit: 27.06.2013, 15.30-17.00
VeranstalterIn: Sektion Soziale Ungleichheit
Kontakt: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com
Vorträge und Diskussion:
Carina Altreiter (JKU Linz): Privatisierungstendenzen in Reproduktionsdiskursen
Alexandra Manske (HU Berlin): Krise als machtpolitisches Instrument. Beziehungsdynamiken zwischen Automobilbranche und ihren kreativwirtschaftlichen Zulieferern
Nina Tröger (AK Wien): Das Konsumverhalten älterer Jugendlicher in Zeiten ökonomischer Krisen
Moderation: Bettina Leibetseder (JKU Linz)

SAVE THE DATE:

EINLADUNG ZUM STAMMTISCH DER SEKTION SOZIALE UNGLEICHHEIT (WIEN)

Wir möchten alle Interessierten recht herzlich zum nächsten Stammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit am Donnerstag, den 16. Mai 2013, ab 19.30 am Campus in Wien (Treffpunkt: Salettl) einladen.

Ziel des Treffens ist – neben einer inhaltlichen Präsentation & Diskussion von Cornelia Dlabajas Masterarbeit „Urbanen Raumproduktionen als umkämpftes Terrain“ – sich wieder einmal im informellen Rahmen zu treffen und gemeinsam einen netten Abend zu verbringen.

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen!
Der Sektionsrat der Sektion Soziale Ungleichheit

CALL FOR PAPERS

für ein Panel der Sektion Soziale Ungleichheit am Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie 2013: „Krisen in der Gesellschaft – Gesellschaft in der Krise. Herausforderungen für die Soziologie“ (26./27.9.2013, JKU Linz)

(Un-)Sichtbarkeit sozialer Ungleichheiten in der Krise

Eine zentrale theoretische und empirische Herausforderung bei der Analyse von Krisen in der Gesellschaft ist die Abgrenzung zur „Nicht-Krise“. Dieses Abgrenzungsproblem manifestiert sich auch in einer Vielzahl an Krisenbegriffen in medialen, akademischen und alltäglichen Diskursen. Bereits die Dichotomisierung von „Krise“ und „Nicht-Krise“ impliziert normative Annahmen über Stabilität und sozialen Wandel. Ein spezifischer Krisenindikator ist die Dynamik sozialer Ungleichheiten in verschiedenen gesellschaftlichen Sphären. (Sich verändernde) soziale Ungleichheiten können einerseits krisenhafte Wendepunkte von Gesellschaften konstituieren, andererseits aber auch die Konsequenz spezifischer Krisenerscheinungen, wie etwa der aktuellen Finanz- und Staatschuldenkrise, sein. Im Panel der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit soll diskutiert werden, wie sich soziale Ungleichheiten in der Krise manifestieren, wie sie sich beobachten lassen und inwiefern sie konstitutiv für Krisenentwicklungen sein können. Einreichungen sollen (Un-)Sichtbarkeiten sozialer Ungleichheiten in der Krise in einem oder mehreren der folgenden Bereiche thematisieren:

  • Solidarität, soziale Bewegungen, Protesträume:

(Wie) verändert sich Solidarität in Zeiten der Krise, und welche Gruppen solidarisieren sich? Welche Protestformen resultieren in soziale Bewegungen, und sind Krisen hierfür konstitutiv?

  • Armut, Sozialpolitik, Wandel der Arbeit:

Welche sozialpolitischen Maßnahmen wurden im Gefolge der jüngsten ökonomischen Krise ergriffen, und wie wird ihre Wirkung beurteilt? Welche Dynamiken zeigen sich bei der Armutsgefährdung und bei den Arbeitsbeziehungen?

  • Stadt und öffentlicher Raum: 

Wie wirkt sich der globale Standortwettbewerb, in dem die Städte seit der Krise verstärkt stehen, auf urbane soziale Ungleichheiten aus? Welche Exklusionsmechanismen treten durch die zunehmende Programmierung und Bespielung der öffentlichen Räume zutage? Welche Akteure stehen hinter diesem „travelling knowledge“? Welche Interessen setzen sich dabei durch? Wie wirkt sich die räumliche Schließung, die sich auch auf baulich-symbolischer Ebene manifestiert, auf die soziale Schließung aus?

  • Konsum und soziale Ungleichheiten:

Wie zeigt sich die Verwobenheit von sozialer Position und Konsum in Zeiten der Krise? Welche krisenbedingten Dynamiken sind feststellbar? Inwiefern verändern sich Konsumpraktiken aber auch -möglichkeiten (u.a. „ethischer“ Konsum) durch die ökonomische Krise?

Ein besonderes Interesse des Panels liegt bei aktuellen empirischen Befunden zur Analyse von sozialen Ungleichheiten in der Krise. Zu allen Themen können ab sofort Vortragsangebote eingereicht werden. Die Abstracts sollen zwischen 200 und 300 Wörter umfassen und können bis 31.03.2013 an sektion.sozialeungleichheit@gmail.com gesendet werden.

MARIA JAHODA SUMMER SCHOOL 2013: Migration & Inequality (Universität Wien, Institut für Soziologie)

http://www.soz.univie.ac.at/marie-jahoda-summer-school-2013/

Migration is a key challenge in contemporary societies. The magnitude of people who live and work abroad has never been as large as today, with migrants making crucial contributions to economic, social, cultural and political transformation in modern societies. This situation is a momentous challenge for the social sciences: The issues to be addressed include the causes, progress and consequences of migration; the relevance of (familial) networks as well as cultural, symbolic and economic capital for migrational processes; migrants’ living conditions; and the manifold and partially conflictual relationships between natives and immigrants. Moreover, spatial structures and processes of delimitation are paramount to international migration and are to be explored in terms of divergent political frameworks.

Attending to the subjects of migration and inequality, the Marie Jahoda Summer School of Sociology is pleased to invite dedicated PhD students to send in their applications. The work will focus on five core themes supervised by a high-ranking international faculty.

The Summer School will be hosted by the Department of Sociology, Faculty of Social Sciences, and is funded by the University of Vienna.

Save the Date

Dienstag, 22. 1. 2013, 19 Uhr
Sir Tony Atkinson im Gespräch mit Rosa Lyon

„Ungleich in den Untergang“ – über Verteilungsgerechtigkeit und Wege aus der Krise

Das Gespräch wird auf Englisch geführt, Simultanübersetzung über Kopfhörer vor Ort.

AK-Bildungszentrum – großer Saal
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

Um Anmeldung wird gebeten.

Jahresbericht 2012

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte!

Hier finden Sie/findet ihr rechtzeitig zur Jahreshauptversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) den Jahresbericht der Sektion.

Wir freuen uns auf ein produktives Jahr 2013 und wünschen allen frohe Feiertage!

Der Vorstand der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

Sammelband erschienen

 Liebe KollegInnen, liebe Interessierte,

Die Debatte um die „gespaltene Gesellschaft“ wird nicht nur auf der Tagung der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit am 6.Dezember 2012 auf der JKU-Linz geführt   (https://sozialeungleichheit.wordpress.com/tagung-6-12-2012/).
Soeben ist auch ein von Mitgliedern der Sektion herausgegebenes Sammelheft zu diesem Thema erschienen.

Der Kurswechsel 3/2012 „Die gespaltene Gesellschaft: Der Fall Österreich“ beinhaltet die folgenden acht Artikel:

– Nicole Burzan: Was ist die gespaltene Gesellschaft ?
– Julia Hofmann: Verunsicherungen spalten. Eine Analyse der Quellen von Verunsicherung und ihrer gesellschaftlichen Folgen
– Bettina Leibetseder: Spaltung oder gesellschaftliche Stratifizierung durch Sozialpolitik ?
– Stefan Angel: Der Zusammenhang von sozialer Klassenzugehörigkeit und dauerhaften Armutslagen in Österreich 1996 bis 2008
– Florian Walter: Von Teilhabe ausgeschlossen ? Soziale Ungleichheit und politische Partizipation in Österreich
– Florian J. Huber: WORK ! BUY ! CONSUME ! Konsumsoziologische Diagnosen zur sozialen Ungleichheit
– Irmtraud Voglmayr: Das Prekariat ist überall.
– Sighard Neckel: Die Wirklichkeit des Leistungsprinzips : Ansprüche, Krisen, Kritik

Bestellt werden kann das Heft in jeder Buchhandlung, direkt über den Sonderzahl Verlag (http://www.sonderzahl.at/) oder die Homepage des Kurswechsels (http://www.beigewum.at/bestellungen/).
Des Weiteren liegt der Kurswechsel in folgenden Buchhandlungen auf:

ÖGB Fachbuchhandlung, Rathausstraße 21, 1010 Wien
Buchhandlung Lhotzky, Taborstraße 28, 1020 Wien
Buchhandlung Alex Stelzer, Hauptplatz 17, 4020 Linz
Studia Büchershop, Herzog-Sigmund-Ufer 15, 6020 Innsbruck

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06.12.2012: Tagung
DIE GESPALTENE GESELLSCHAFT
Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf alte und neue soziale Ungleichheiten

6.10.2012

Johannes Kepler Universität Linz, Uni-Center/Mensagebäude, 2. Stock

Mit Panels zu den Themen Stadt, Bildung, Arbeitsmarkt und (atypische) Beschäftigung, Armut, Exklusion und Sozialpolitik, Desintegration und Verunsicherung sowie zu Theorie und Methodologie.

Keynote: Christoph Reinprecht

Referent/innen: Johann Bacher, Nicole Burzan, Petra Böhnke, Jens Dangschat, Max Haller, Klaus Kraemer, Otto Penz, Susanne Pernicka, Martin Schürz, Roland Verwiebe, u.v.m.

Um Anmeldung unter: ungleichheit@jku.at wird gebeten.

Weitere Infos zur Tagung (Programm, Abstracts, Hinweise für ReferentInnen/BesucherInnen) finden Sie unter: https://sozialeungleichheit.wordpress.com/tagung-6-12-2012/

Die Tagung wird am Abend davor  (5.12.2012) in den Räumlichkeiten der Arbeiterkammer Oberösterreich (Volksgartenstraße 40) mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „“Die gespaltene Gesellschaft: Der Fall Österreich“ eingeleitet. PodiumsdiskutantInnen: Tania Araujo, Roland Atzmüller, Johann Bacher (angefragt), Silke Kohrs, Christa Schlager

Veranstalterin: ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit
Mit freundlicher Unterstützung von: JKU Linz, Österreichische Gesellschaft für Soziologie (ÖGS), Land Oberösterreich, Arbeiterkammer Oberösterreich, Stadt Linz

 

PROGRAMM

ABSTRACTS

CALL FOR PAPERS

INFOS FÜR REFERENT/INNEN

ANREISE UND ÜBERNACHTUNG

 

 

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Workshop: Urbane Raumproduktionen – Visionen & Wirklichkeiten

6.10 bis zum 12.10.2012

   

Im Rahmen des Workshops „Urbane Raumproduktionen – Visionen & Wirklichkeiten“ unseres Sektionsschwerpunkts „Stadt und soziale Ungleichheit“ gemeinsam mit der SKUOR beim urbanize! Festival möchten wir uns dem Thema „Stadt selber machen“ auf einer theoretischen und experimentellen Ebene annähern. Entlang der Fragestellung „Was entsteht, wenn WER, WIE, WO, WARUM interveniert?“ werden Praktiken der Intervention und urbane Raumproduktionen erprobt, visioniert, diskutiert und reflektiert.
Als Auftakt des Workshop-Formats werfen AkteurInnen aus ihrer künstlerischen, aktionistischen und interventionistischen Praxis Spotlights auf unterschiedliche Dimensionen der Raumproduktion und geben Perspektiven und Einblicke aus ihren aktionistischen, interventionistischen, künstlerischen und planerischen Praxen. Im Zuge dessen soll ein erstes Framing zur Diskussion gestellt werden, welches drei Ebenen von „Visionen und Wirklichkeiten urbaner Raumproduktionen“ aufmacht:

1) Wahrnehmung und Umdeutung: Wer nimmt Raum wie und auf welchen Ebenen (visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch,…) wahr? Wie können Wahrnehmungen verändert und somit Raum umgedeutet werden?

2) Gelebter vs. konzipierter Raum: Welche Wünsche werden auf den Raum projiziert und in welchem Gegensatz steht das zur alltäglichen Nutzung? Wie kommt man von Wunsch und Vision zur Realisierung?

3) Individuelle und kollektive Zugänglichkeit und Teilhabe: Welche sichtbaren und unsichtbaren Grenzen manifestieren sich im Stadtraum und wie können diese aufgebrochen und umgedeutet werden? Welche Aneignungs- und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es auf individueller, welche auf kollektiver Ebene?

Gemeinsam erfolgt die Bündelung von räumlich-konkreten, theoretisch-reflexiven und visionären Fragestellungen,  aus denen heraus im Rahmen der Workshop-Tage Interventionen angedacht, entwickelt und erprobt werden. Den Abschluss bildet eine Spotlight-Präsentation mit Erfahrungsaustausch im Rahmen der urbanize! Nightline in der Zentrale: Was ist entstanden, als WER, WIE, WO, WARUM interveniert hat? Das Workshop-Programm „Urbane Raumproduktionen“ wird konzipiert und durchgeführt von den SoziologInnen Cornelia Dlabaja, Florian J. Huber und Carmen Keckeis von der ÖGS – Sektion Soziale Ungleichheit, in Zusammenarbeit mit Johanna Aigner/Raumplanung, Anja Steglich/Landschaftsarchitektur und Tihomir Viderman/Architektur-Urbanismus für SKuOR – Stadt Kultur und Öffentlicher Raum.

Programm: Da das detaillierte Workshop-Programm.

Kick-Off, Zentrale, 6.10., 14-18h in der Schraubenfabrik: Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien

Offene Werkstatt I – Kampolerta City, 7.10., 10-18h

Offene Werkstatt II, 8.10. – 9.10., 14-18h in der Schraubenfabrik: Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien

Lectures und Talk , 9.10., 10-16h & Interventionen im Stadtraum

Interventionen im Stadtraum, 10.–11.10.

Abschluss, Zentrale – Get Active: 12.10., 21h in der Schraubenfabrik: Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien

22.05.2012

P R O T O K O L L

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte!

Am 11. Mai 2012 fand die erste Jahreshauptversammlung der ÖGS-Sektion „Soziale Ungleichheit“ statt, bei der neben dem Jahresrückblick und -ausblick weitere Ideen und Pläne der Sektion diskutiert und der Sektionsrat neu gewählt wurde.  Das Protokoll findet ihr/finden Sie hier.

Auf ein produktives weiteres Sektionsjahr!

03.05.2012

H I N W E I S

Die Sektion „Soziale Ungleichheit“ kommt in einem Beitrag von Werner Sturmberger im Wissenschaftsmagazin „Heureka“ (Falter) vor:

http://www.falter.at/web/heureka/blog/?p=571

25.04.2012

E I N L A D U N G

Liebe Alle,
Der Sektionsrat der ÖGS-Sektion „Soziale Ungleichheit“ möchte euch/Sie recht herzlich zur ersten Jahreshauptversammlung am 11.Mai 2012 am Institut für Soziologie, Uni Wien (18.00-20.00, Seminarraum 3) einladen. Auch Nicht-Mitglieder sind willkommen.

Das Programm der Jahreshauptversammlung ist hier zu finden.

Wir würden uns über eine rege Beteiligung sehr freuen.
Der Sektionsrat

31.03.2012

E I N L A D U N G

Liebe Alle,

Der nächste Stammtisch der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit findet am 24. April 2012 um 18.30 im Besprechungsraum (Institut für Soziologie, 4.Stock, ehemaliges Zimmer von Prof. Neckel) statt.

Wie üblich wird es wieder einen Input mit Diskussion geben. Diesmal stellt Florian Huber Teile seiner Dissertation unter dem Titel „Gentrifizierung als soziologisches Problem. Ein qualitativer Ansatz für die internationale komparative Gentrifizierungsforschung“ vor.

Im Anschluss an die inhaltliche Diskussion sollen des Weiteren die anstehende Jahreshauptversammlung der Sektion (11.5.2012, 18 Uhr im Seminarraum 3 des Instituts für Soziologie) und weitere Mitmachmöglichkeiten besprochen werden.

Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen!
Der Vorstand der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit

13.03.2012

C A L L   F O R   P A P E R S

Tagung: DIE GESPALTENE GESELLSCHAFT

Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf alte und neue soziale Ungleichheiten

6. Dez. 2012

Johannes Kepler Universität Linz

Aktuelle politische, medial geführte sowie wissenschaftliche Debatten über westeuropäische Gesellschaften verweisen auf wachsende Spaltungs- und Polarisierungstendenzen: Diagnostiziert werden zunehmende ökonomische Ungleichheit, verschärfte Exklusions- und Desintegrationsmechanismen sowie eine Krise des Wohlfahrts­staates. Die Bandbreite der identifizierten Probleme reicht dabei von Umbrüchen sozialer Sicherungs­systeme, neuen prekären Arbeits- und Lebenswelten, der Marginalisierung von MigrantInnen bis hin zu Abstiegs- und Positionsängsten in der sogenannten „Mitte“ der Gesellschaft.

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise und die sich abzeichnenden Krisenbewältigungsstrategien lassen eine Vertiefung der gesellschaftlichen Spaltungen erwarten. Das vermehrte (Wieder-) Auftreten sozialer Bewegun­gen in den letzten Jahren und das Aufbrechen gesellschaftlicher Konflikte zeigen aber, dass die skizzierten Entwicklungen nicht so einfach hingenommen werden. Die Tagung „Die gespaltene Gesellschaft“ geht der Frage nach, wie sich die postulierten Spaltungen der Gesellschaft in der Realität manifestieren, wo ihr Ursprung liegt, welche – empirisch ablesbaren – Formen sie (u.a. in Österreich) annehmen, welche Effekte sie zeitigen und welche Perspektiven der „gespaltenen Gesellschaft“ entgegengesetzt werden können.

Neben traditionellen klassen- und schichtungstheoretisch orientierten Ansätzen sollen auch neue ungleichheitsanalytische Perspektiven insbesondere auf Geschlecht, sexuelle Orientierung, Ethnizität, Alter und Prekarität präsentiert und diskutiert werden. Abstracts zu folgenden Themen sind besonders erwünscht:

–       Neue theoretische Entwicklungen und Kontroversen der sozialwissenschaftlichen Ungleichheitsforschung (z.B. Theorien der Intersektionalität, Debatte um die „Überflüssigen“ und Prekarität, Exklusionsbegriff, Transnationalisierung sozialer Ungleichheit, neuere Klassentheorien etc.) und aktuelle Diskurse aus den speziellen Soziologien

–       Methodische und methodologische Herangehensweisen zur Erforschung von sozialer Ungleichheit

–       Mechanismen der Stratifizierung in der österreichischen Gesellschaft (z.B. Bildung, Arbeit, Gesundheit, Sozialpolitik etc.)

Abstracts zu einer der genannten Themenstellungen sollen max. 300 Wörter umfassen (inkl. Name, Anschrift, E-Mail) und können bis 31. Mai 2012 per E-Mail an ungleichheit@jku.at übermittelt werden. Die Rückmeldung seitens des Organisationsteams erfolgt bis Ende Juni.

Die Tagung wird von der Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) in Kooperation mit dem Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik und dem Institut für Soziologie, Abteilung für Theoretische Soziologie und Sozialanalysen, der Johannes Kepler Universität veranstaltet.

29.02.2012

L E S U N G

Gesichter der Armut – Eine belletristische und soziologische Lesung mit Alban Knecht und Ines Kratzmüller

Donnerstag, 15.März 2012, 19.00, Lhotzkis Literaturbuffet (Rotensterngasse 2,1020 Wien)

Ein Soziologe und eine Schauspielerin laden zu einem literarischen Rundgang durch die verschwiegene Welt der Armut. „Historische“ literarische Texte (Jack London, Robert Neumann, Ulrich Bräker u.v.a.) werden mit aktuellen Biographien kontrastiert. Und dazu gibt’s Musik – ist aber trotzdem nicht die „fröhliche Armut“…

Mit musica povera von Raimund Brander
Lesung: Alban Knecht/Ines Kratzmüller

17.01.2012

E I N L A D U N G

Da sich wieder einmal Gelegenheit zum allgemeinen Austausch, für fachliche Diskussionen und zum Knüpfen sozialer Beziehungen bieten soll, wollen wir zum Stammtisch der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit einladen.

Um neben dem Sozialen auch das Fachliche nicht zu vernachlässigen, möchten wir ab sofort allen Teilnehmenden die Gelegenheit bieten, aus ihrem eigenen Arbeitsbereich zu berichten. Erwünscht sind Präsentationen konkreter Forschungsprojekte ebenso wie die Diskussion von Problemen, die sich aus der laufenden Forschungspraxis ergeben (z.B.  im Rahmen von Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten).

Alban Knecht wird dieses neue Format mit einem Diskussionsanreiz zu Ressourcen- und Capability-Ansatz  in der Analyse sozialer Ungleichheit eröffnen.

Wann? Dienstag, 24.1.2012, 18.00, Besprechungsraum (Institut für Soziologie, 4.Stock, ehemaliges Zimmer von Prof. Neckel)

26.11.2011

D I S K U S S I O N

„Der öffentliche Raum als umkämpftes Terrain. Urbane Soziale Ungleichheit – Marginalisierung – Integration“

16. Dezember, 18.00-20.00 Uhr (Museumsquartier, Quartier21, Raum D, QDK, Museumsplatz 1, 1070 Wien)

Mit: Andrea Breitfuss (kon:text; Gebietsbetreuung 11. Bezirk), Udo Häberlin (Stadt Wien, MA 18),

Barbara Holub (transparadiso) und  Elke Rauth (dérive – Zeitschrift für Stadtforschung)

Was bedeutet städtische Öffentlichkeit heute und welchen Einfluss nehmen Privatisierung, Kommerzialisierung, Festivalisierung oder auch Musealisierung auf die Integrationsfunktion städtischer Teilräume? Diese Fragen bilden die Basis für die Auseinandersetzung mit der Diskrepanz zwischen vernachlässigten öffentlichen Stadträumen und jenen, die durch geplante oder ungeplante Aufwertungsprozesse im Fokus der (medialen) Öffentlichkeit stehen. Die Frage von Authentizität und Inszenierung wird dabei insbesondere im Kontext von Inklusions- und Exklusionsprozessen diskutiert, die im öffentlichen Raum wirksam werden. Doch was kann und muss dieser vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Strukturwandels eigentlich noch leisten? Welche Akteursgruppen erheben Ansprüche darauf? Ist die Frage nach den Aneignungsmöglichkeiten und somit der Integration
marginalisierter Bevölkerungsgruppen vor dem Hintergrund zunehmender Kommodifizierung ohnehin bereits obsolet geworden? Wie geht die Stadtplanung mit diesen Problematiken um? Wo verortet sich dabei die Kunst und welche Rolle spielen künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum?

Eine Veranstaltung der Sektion „Soziale Ungleichheit“ der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS); in Kooperation mit dem ISRA (Technische Universität Wien)

Präsentation von Udo Häberlin (pdf)

Links:

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008045.pdf

http://www.soz.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_soziologie/Personen/Institutsmitglieder/Reinprecht/Reinprecht_Ergebnisbericht_SozialeDynamik.pdf

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008097.pdf

http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008139.pdf

http://htu.at/~haeberlin/raum/schottentor.pdf

25.11.2011

 

A U F R U F

Vor knapp einem Jahr wurde die ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit gegründet.

Im Laufe des Jahres haben wir viele Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Vernetzungsmöglichkeiten organisiert. Einige seien hier kurz erwähnt: (1) die Podiumsdiskussion zur „Mitte der Gesellschaft“, (2) der Workshop zu „Intersektionalität“, (3) der Vortrag zu „sozialen Klassen im ethnischen Kontext“ von Prof. Max Haller (4) der Ungleichheitsstammtisch und (5) das offene Sektionsplenum. Ende 2011 findet desweiteren eine Diskussionsveranstaltung zum „öffentlichen Raum als umkämpftes Terrain“ statt. Auch für 2012 sind bereits einige Veranstaltungen und inhaltliche Beiträge geplant.

Da in knapp 2 Wochen die Jahresversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie stattfindet, würden wir uns freuen, wenn sich möglichst viele noch zu einer Mitgliedschaft in unserer Sektion bereit erklären (Die Liste der derzeitigen Mitglieder ist hier zu finden: https://sozialeungleichheit.wordpress.com/mitgliedschaft/).

Eine Mitgliedschaft in unserer Sektion kostet nichts und ist auch nicht an die Mitgliedschaft in der ÖGS gebunden (diese ist trotzdem wünschenswert). Auch Nicht-SoziologInnen können Mitglieder in der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit werden. Jedes Mitglied unterstützt uns bereits mit der Hergabe seines/ihres Namens in unserer Arbeit. Aktive Mitarbeit in der Sektion ist demnach keine Pflicht bei der Mitgliedschaft – wir freuen uns allerdings sehr über Interesse/Bereitschaft an Mitarbeit. Die nächste Möglichkeit gemeinsame Ideen zu entwickeln bietet sich beispielsweise am 24.01.2012 ab 18.00 beim zweiten Ungleichheitsstammtisch.

Wenn ihr/Sie bereit seid/sind Mitglied in der ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit zu werden und unsere Arbeit aktiv oder passiv zu unterstützen, bitten wir um ein kurzes Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com. Bitte geben Sie/gebt in der Email die folgenden Daten an: Name, Institution/Wohnort, ÖGS-Mitgliedschaft: ja/nein.

08.11.2011

V O R T R A G

Die sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu. Zur Erklärung der Einkommensungleichheit im internationalen Kontext

Prof. Max Haller, Uni Graz

ORT: Seminarraum 2 (Campus, Hof 1, Lageplan)
ZEIT: Dienstag, 22.11.2011 (18:15 – 19:45)

Die Theorie und Forschung zu sozialer Schichtung hat die ethnische Differenzierung vielfach ausgeklammert, obwohl zwischen ihnen offenkundig vielfach ein enger Zusammenhang besteht. Im Zuge der Globalisierung wird vielfach argumentiert, dass der Nationalstaat als Rahmen für soziologische Forschung nicht mehr adäquat sei. Diese These ist aus zwei Gründen unhaltbar: Einerseits angesichts der Tatsache, dass die Ungleichheit zwischen den Nationen in letzter Zeit abnimmt, jene innerhalb der Nationen jedoch gleich bleibt oder sogar zunimmt; andererseits aufgrund der Tatsache, dass zwischen den Nationen der Erde enorme Unterschiede im Hinblick auf die Einkommensungleichheit bestehen. Am einen Ende stehen egalitäre Nationen, wie der Wohlfahrtsstaat Schweden oder homogene Nationen, wie Japan, am anderen Ende Gesellschaften, in denen historisch ethnische Ausbeutung (Sklaverei) eine wesentliche Rolle spielte (Brasilien, Subsahara-Afrika). Im Vortrag möchte ich die Grundthesen und einige Befunde meiner laufenden Studie zu diesem Thema darstellen. Sie geht einerseits aus von einer quantitativ-kausalen Analyse makrosoziologischer Determinanten der Einkommensungleichheit; dafür wurde ein eigener Datensatz mit ca. 130 Nationen erstellt. Eine Regressionsanalyse zeigt, dass ethnische Heterogenität als solche keinen linearen Effekt auf Einkommensungleichheit hat (die zentrale These), sehr wohl jedoch massive Interaktionseffekte bestehen; es kommt darauf an, welche Stellung ethnische Minderheiten bzw. Subnationen innerhalb eines Staates haben. Im zweiten Teil der Studie wird eine Typologie von besonders charakteristischen Fällen ethnischer Schichtung entwickelt und es werden historisch-soziologische Analysen dieser Fälle durchgeführt.

Eine Veranstaltung der ÖGS Sektion „Soziale Ungleichheit“ in Kooperation mit dem Institut für Soziologie (Universität Wien).

20.10.2011

 

W O R K S H O P

Intersektionalität – Ungleichheit in den Verhältnissen von Klasse, Rasse und Geschlecht denken

Dienstag, 22.November 2011: 16.00-18.00

Institut für Soziologie (Universität Wien)

Beschäftigte sich die klassische Ungleichheitsforschung vor allem mit der Diskriminierungsform des Klassismus, wird seit den 1970er/80er Jahren anderen ungleichheitsstiftenden Mechanismen wie Rassismus und Sexismus eine wachsende Bedeutung zugeschrieben. Doch reicht es aus, die Kategorien „Rasse“, „Klasse“ und „Geschlecht“ einfach additiv zusammenzudenken, um ein besseres Verständnis von den Mustern sozialer Ungleichheit zu bekommen?

Im Gegensatz zur Sozialstrukturforschung geht die Intersektionalitätsforschung davon aus, dass hinter den bestehenden Ungleichheitsstrukturen Macht- und Herrschaftsverhältnisse stehen, deren Verschränkungen es aufzuzeigen und zu hinterfragen gilt.

Im Rahmen eines 2stündigen Workshops möchten wir uns der Geschichte und dem Einsatz der Intersektionalitätsforschung (und ihrer Kritik an der

Ungleichheitsforschung) ebenso widmen, wie Fragen der intersektionellen Forschungspraxis am Beispiel der globalen Ungleichheitsforschung.

Wir bitten um Anmeldung bis 31.10.2011 per Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com. Hinweise zu etwaigen Vorkenntnissen in der Intersektionalitätsforschung sind erwünscht. Bei erfolgter Anmeldung senden wir den Reader zum Workshop zu.

18.10.2011

Organisation: Lukas Hofstätter/Julia Hofmann und Vortrag zu „Sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu. Zur Erklärung der Einkommensungleichheit im internationalen Kontext.“ Prof. Max Haller

17.Oktober 2011 Buchpräsentation Armut in Österreich (Hrsg. Prof. Verwiebe) Link zum Buch (Braumüller Verlag)

5.Mai 2011 Diskussionsveranstaltung: Die „Mitte“ der Gesellschaft – Zwischen soziologischer Diagnose und politischer Vereinnahmung

 

PODIUMSDISKUSSION „ARMUT IN DER LEISTUNGSGESELLSCHAFT“

Zeit: Montag, 17.Oktober (19.00-22.00)

Ort: Dachgeschoss Juridikum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Ankündigung als pdf

Das Institut für Soziologie (Uni Wien) und der Braumüller Verlag laden herzlich zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Armut in der Leistungsgesellschaft – gesellschaftlich produziert oder selbst verschuldet?“ ein.

Programm:

– Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe

– Armut in Österreich – Risikogruppen, Trends, Ausblick
Tobias Troger B.A., Laura Wiesböck bakk.phil.

– Podiumsdiskussion
– Univ. Prof. Emmerich Talos, Experte für Sozialpolitik / Wohlfahrtsstaat, Universität Wien
– Jun. Prof. Olaf Groh-Samberg, Wohlfahrtsstaatexperte, Universität Bremen
– Dr. Michaela Moser, Armutsexpertin, Armutskonferenz
– Dr. Barbara Kolm, Hayek Institut
– Dr. Rolf Gleissner, Wirtschaftskammer Österreich

Moderation: Bernt Koschuh DI, ORF

Nach dem Podium wird zu einem Poster-Walkaround bei Wein und Brötchen eingeladen. Es werden Ergebnisse aus dem Anfang Oktober erschienenen Sammelband „Armut in Österreich. Bestandsaufnahme, Trends, Risikogruppen“ (herausgegeben von Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe) vorgestellt.

31.08.2011

VERANSTALTUNGEN DER SEKTION IM HERBST 2011

Im Herbst 2011 werden drei Veranstaltungen organisiert von oder unter Mitarbeit der Sektion Soziale Ungleichheit stattfinden:

  • 17.Oktober 2011 Buchpräsentation Armut in Österreich (Hrsg. Prof. Verwiebe), Wien
  • 22.November 2011 Workshop zu Intersektionalität und Vortrag zu „Sozialen Klassen im ethnisch heterogenen Milieu. Zur Erklärung der Einkommensungleichheit im internationalen Kontext.“ (Prof. Haller), Wien
  • Ende November 2011 Diskussionsveranstaltung zu Öffentlichem Raum und sozialer Ungleichheit, Wien

Nähere Infos folgen in den kommenden Wochen.

30.08.2011

PROTOKOLL SEKTIONSRATSTREFFEN (29.08.2011)

Einige Stunden vor dem erfolgreichen Sommerstammtisch traf sich der Rat der Sektion Soziale Ungleichheit zur Besprechung der weiteren Pläne der Sektion. Das Protokoll finden Sie hier.

16.08.2011

EINLADUNG ZUM SOMMERSTAMMTISCH DER SEKTION (WIEN)

Wir möchten alle Interessierten recht herzlich zum Sommerstammtisch der Sektion Soziale Ungleichheit am Montag, den 29.August 2011, ab 20.00 am Campus in Wien (Lokal: Salettl) einladen. Ziel des Treffens soll es sein, sich besser kennenzulernen, im informellen Rahmen über die weiteren Pläne der Sektion zu diskutieren … und einen netten Abend zu verbringen.

Wir bitten um Anmeldung (per Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com), damit wir einen ausreichend großen Tisch reservieren können.

04.08.2011

 

 

OFFENES PLENUM DER ÖGS-SEKTION SOZIALE UNGLEICHHEIT

Datum/Uhrzeit: 17. Juni 2011, 16.00 Uhr

Ort: Institut für Soziologie, Besprechungsraum, 4. Stock, Rooseveltplatz 2, 1090 Wien

Das Plenumsprotokoll ist hier downloadbar.

Die Sektion Soziale Ungleichheit wurde im Dezember 2010 gegründet und ist somit eine der jüngsten Sektionen der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS).

Nach unserer erfolgreichen Auftaktveranstaltung Anfang Mai zum Thema „Die Mitte der Gesellschaft“ möchten wir nun alle Sozialwissenschafter/innen, die an einer Mitarbeit in der Sektion interessiert sind, sehr herzlich zum 1. Offenen Plenum einladen.

Welche thematische Ausrichtung hat die Sektion?

Die Sektion setzt sich kritisch mit sozialer Ungleichheit in der gegenwärtigen Gesellschaft auseinander. Dabei möchte sie die verschiedenen Ansätze, Befunde und Diskurslinien im Bereich der Ungleichheitsforschung einbinden.

Was sind ihre Aufgaben?

Zu den zentralen Aufgaben der Sektion zählen die Etablierung einer Plattform für Forscherinnen und Forscher, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Einbindung in die thematische Diskussion und in die ÖGS.

Was kann die Sektion sein?

Die Sektion möchte eine offene Plattform sein, wo interessierte Sozialwissenschafter/innen zum Thema Soziale Ungleichheit gemeinsam aktiv werden und dabei auf Erfahrung, Hilfestellung und Input der anderen Mitglieder aufbauen können.

Wozu dient das offene Plenum?

Ziel des Plenums ist es, die Sektion auf eine breitere personelle und inhaltliche Basis zu stellen. Durch neue aktive Mitglieder und die Erweiterung der bisherigen Themenschwerpunkte soll die Verankerung in der ÖGS gestärkt und die Sektion in der österreichischen Soziologie positioniert werden.

Welche Programmpunkte sind geplant?

– Vorstellung des Gründungspapiers

– Bisherige Schwerpunktsetzung und aktuell geplante Aktivitäten

– Brainstorming: Neue Themenschwerpunkte

– Formale Struktur: Wahl des/der Sprecher/in sowie des Sektionsrats

– Brainstorming: Weitere potentielle Interessent/innen

– Organisatorisches: Budget, Homepage, E-Mail Account etc.

– To Do’s und Arbeitspakete

– Allfälliges

Anmeldung erbeten untersektion.sozialeungleichheit@gmail.com

M E D I A T H E K

Audio-Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung: Die „Mitte“ der Gesellschaft – zwischen soziologischer Diagnose und politischer Vereinnahmung, mp3, 63,2 mb

Fotos von der Veranstaltung: Die „Mitte“ der Gesellschaft

BESCHREIBUNG DER SEKTION IM NEUEN ÖGS-NEWSLETTER

Für den aktuellen Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (Nr. 46/2(2011)) hat die Sektion eine mehrseitige Selbstbeschreibung geschrieben, die Sie unter anderem hier finden.

20.06.2011

PODIUMSDISKUSSION: Die „Mitte“ der Gesellschaft

Zwischen soziologischer Diagnose und politischer Vereinnahmung

Audio-Mitschnitt unter Mediathek verfügbar!

Termin / Ort:
Donnerstag, 5. Mai 2011 19.00–21.00 Uhr
Alte Kapelle am Campus der Universität Wien
(Altes AKH, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien)

Weitreichende Umbrüche in der Arbeitswelt, gesellschaftliche Fragmentierungsprozesse sowie politische Polarisierung rücken Diagnosen zur gesellschaftlichen Mitte zunehmend in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Sowohl in den Sozialwissenschaften als auch in Wirtschaft und Politik wird vermehrt über die gegenwärtige Lage der gesellschaftlichen Mitte sowie deren Zukunft diskutiert, wobei der Interpretation aktueller Befunde der Ungleichheitsforschung ein besonderer Stellenwert zukommt.
Die Ergebnisse zahlreicher Studien deuten darauf hin, dass die Mittelschichten einem Stagnations- oder sogarSchrumpfungsprozess ausgesetzt sind. Doch wer zählt eigentlich zur „Mitte“ einer Gesellschaft? Und welche gesamtgesellschaftlichen Konsequenzen ziehen Veränderungen in Größe und Zusammensetzung mittlerer sozialer Lagen nach sich?
Weitere Befunde zeigen, dass Abstiegsängste – unabhängig von einer tatsächlichen Bedrohung – zunehmend auch in Wohlstandslagen auftreten. Zumal sich Mittelschichten in ihren Lebensstilen und Einstellungen tendenziell nach „oben“ ausrichten, wird diesen Verunsicherungen nicht selten mit der Abschottung gegenüber unteren Lagen begegnet, was auf eine verschärfte Polarisierung gesellschaftlicher Gruppen hindeutet. Es gilt zu fragen, welche Auswirkungen diese Ängste in mittleren sozialen Lagen auf das Zusammenleben in der gegenwärtigen Gesellschaft haben.
Brisanz erhält diese Thematik dadurch, dass auch die Politik mit dem Begriff der gesellschaftlichen Mitte operiert und diesen politisch vereinnahmt. Hier entzündet sich die Frage nach der Mitte vor allem an der Verteilungsgerechtigkeit, wobei sich Parteien entlang des gesamten politischen Spektrums als Angebot für „die Mitte“ verstehen. Der Mitte-Begriff wird dabei oftmals jenseits seiner sozialstrukturellen Grundlage zu einem Kampfbegriff in der politischen Arena umgedeutet. Welche Folgen ergeben sich aus dieser politischen Vereinnahmung und Verfremdung des Mittebegriffs?

Diskutant/innen:

Prof.in Dr.in Nicole Burzan  (Universität Dortmund)

Univ.-Prof. Dr. Roland Verwiebe (Universität Wien)

Univ.-Prof. Dr. Sighard Neckel (Universität Wien)

Univ.-Ass.in Dr.in Bettina Leibetseder (Universität Linz)

Moderation

Mag.a Julia Hofmann (ÖGS-Sektion Soziale Ungleichheit)

Organisation: Österreichische Gesellschaft für Soziologie – Sektion „Soziale Ungleichheit in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Wien im Rahmen der „Woche der soziologischen Nachwuchsforschung“

18.05.2011

 

ERWEITERUNG DER VERNETZUNGSMÖGLICHKEITEN

Die Sektion Soziale Ungleichheit hat ihre Vernetzungsmöglichkeiten erweitert und eine Mailingliste sowie eine Facebookgruppe eingerichtet.
Um sich in die Mailingliste der Sektion einzutragen, folgen Sie bitte diesem Link oder wenden Sie sich per Email an: sektion.sozialeungleichheit@gmail.com
Um Mitglied der Facebookgruppe zu werden, einfach die Gruppe unter dem Namen „ÖGS – Sektion Soziale Ungleichheit“ suchen.

13.05.2011

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